18.09.10 – FUTURE ISLANDS & PANDA PEOPLE

H2O Würzburg (Karmelitenstraße)
Einlass: 19:30
Beginn: 20:00
Eintritt frei! (Spenden erwünscht!)

Post-Wave Intensität trifft funky Discopop im Plattenladen H2O Würzburg. Eintritt frei!

Future IslandsFuture Islands (Baltimore, Maryland, US; Thrill Jockey)

Stoische Beats, Synthesizer und ein Bass, den sicherlicher auch Peter Hook goutieren würde. Viel mehr brauchen die Songs von Future Islands nicht. Achja, und Sam Herring, der im krassen Gegensatz zu den unterkühlten Instrumentals steht. Zitat: „I don’t consider myself a singer, I consider myself a performer who sings. I try to channel the energy and passion and the pain of the songs when they were first written. That comes out through my voice, but I probably shouldn’t sing the way I do. I’m going to ruin my voice. When I sing by myself, my voice is busted, but when in front of a group it comes out of me.“ Plus ein grandioses Gespür für Melodien, wie die neue Platte „In Evening Air“ eindrucksvoll beweist. Angst vor großen Gesten? Fehlanzeige! Ansonsten: Synthpop (+ New Wave + Post-Punk), der nach vorn und in die Beine geht, bei dem „pop“ auch gerne groß geschrieben werden darf , trotzdem nie überladen, nie zu anbiedernd, nie zu kitschig. Und verdammt nochmal, diese Stimme!

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Panda PeoplePanda People (Erlangen, D)

Die Kollegen von Musikverein Nürnberg meinen:
„Discopop wie er besser nicht in den derzeit angesagtesten Nu Disco Blogs zu finden ist kommt mit PANDA PEOPLE aus dem Umfeld von IBSEN aus Erlangen. Flirrende uplifting Old School Synthsounds, die nach Emperor-Of-The-Spiegelkugel und gold-gefilterter Erdbeer-Brause klingen, Falsetto Vocals mit Killermelodien zum Schweben, und funky Basslines und Beats, die dich dann doch auf der Tanzfläche grounden. Wäre man eine Katze, würde man einfach schnurren, aber so als schlichter Mensch – da kann man halt eigentlich nur drauf tanzen und sich verlieben. “ Jetzt auch mit Debut EP am Start!

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31.07.10 – XYEAHX Summer Fest!

31.07. XYEAHX SUMMER FEST w/ WILD NOTHING (us), MONDO RAY (d), GRAVE, SHOVEL…. LET‘S GO (d), SINGLE STATE OF MAN (d), LIFE OF AN OWL (d)
@ Cairo Wue Innenhof und Konzertsaal

Einlass: 17.30Uhr
Beginn: 18.00Uhr (Rahmenprogramm)

Einsatzbeschreibung: XYEAHX UND HERR PFEFFER FEIERN EIN FEST MIT MUSIK UND ALLERLEI

WILD NOTHING (Virginia, US; Captured Tracks)

Der aus Virginia stammende Jack Tatum a.k.a. Wild Nothing scheint ein recht kreatives Köpfchen zu sein: poppig-eingängige Elektro-Melodien und betörende Gitarren mit einem dezenten Hauch Les Savy Fav wissen nicht nur den geübten Zuhörer zu überzeugen, vor allem wenn dann noch Mr. Tatums schöner Gesang dazu kommt. Wahnsinnig gute Songs hat er sich da ausgedacht, denen man ewig zuhören kann. Und zwar egal ob beim abhängen oder beim Bier trinken oder bei sonst irgendwas. Genau das richtige für einen feinen Sommerabend, nicht wahr? Erinnert übrigens auch an Architecture in Helsinki, Enon oder The Knife. Wild Nothing’s Debut Album „Gemini“ (Captured Tracks) wurde von der Hypemaschine Pitchfork unter der Kategorie „best new music“ eingestuft. Wenn das mal nicht vielversprechend klingt. Mit kompletter Band im Juli und August erstmals in Europa!

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MONDO RAY (München, D; Red Can/BCore)

Als Solo-Projekt von David da Cruz (Subrosa Falcon Association) ins Leben gerufen und auf der Bühne nun an den Drums unterstützt von seinem Bruder Hugo (ebenfalls Subrosa Falcon Association) bringen uns Mondo Ray melodieverliebten Lofi-Garagenpunk zwischen Rocket from the Crypt, Jay Reatard und Co., der wahnsinnig catchy daherkommt! Das umtriebiger Geschwisterpaar war letztes Jahr sogar für ein Paar Shows in NYC und jetzt planen sie einen Trip nach Japan. Davor bei uns! Man muss sie einfach mögen!!!

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SINGLE STATE OF MAN (Würzburg, D)

Die allseits beliebten Single State of Man geben sich mal wieder in Würzburg die Ehre. Trotz längerer Spielpause hat das fluffige Quintett nicht an ihrer bandeigenen Intensität verloren: Noch immer gibt es eine gewaltige Wand von Schlagzeug und Bass. Noch immer gibt es ein gewaltiges Donnerwetter von Gitarren. Noch immer entspannt sich dieses gewaltige Klangwerk gelegentlich. Und: Noch immer ist es ziemlich gut! Kein Wunder, dass die Kollegen sich schon weit über die Landesgrenzen hinaus einen Namen erspielt haben.

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GRAVE, SHOVEL… LET‘S GO! (München/Dresden, D)

Die 4 Jungs (zum Teil bei …We Fade To Grey aktiv) sind inzwischen auch schon ein paar Jährchen unterwegs. Nach div. Kleinformaten präsentierten sie seit kurzem auch mal wieder eine aktuelle Veröffentlichung, nämlich eine split 12″ mit Petethepiratesquid – und irgendwann vielleicht ja auch mal das lange überfällige Album. Freunde der häufig überstrapazierten, aber hier genau richtigen Post-Hardcore “Schublade” (in unserem Fall im Sinne von North Of America, Life At These Speeds, Funeral Diner) könnten hier eine neue Lieblingsband entdecken.

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LIFE OF AN OWL (Würzburg, D)

Life of an Owl (in Fachkreisen auch unter dem Namen „Bastis Projekt“ bekannt) sind eine brandneue experimentelle Band aus Würzburg. Eine Cellistin gibt’s da, und Gitarre(n) ja sowieso und Bass und Schlagzeug (und Gesang auch?). Und wie klingt’s denn nun? Tja, da müssen wir uns wohl alle überraschen lassen, denn die Band debütiert bei unserem Sommerfest. Man munkelt aber, dass es stark wird! Ist btw auch Ex-Elision.

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Neben Musik gibts noch allerlei:

+ Vegan BBQ
+ Kurzfilme in der Studiobühne
+ „Ten minutes battle“ live painting mit tigapigs und Warren Lewis
Zwei Leinwände. Zwei painter. Zwei Hilfsmittel. Der Rest muss besorgt
und verwendet werden. Alles muss innerhalb von jeweils zehn Minuten
passieren. Attacke!
+ Gratis-Wassereis
+ Fun! Fun! Fun!
+ Aftershow Party!

20.07.10: THESE ARE POWERS + ANTITAINMENT

20.07.10 THESE ARE POWERS + ANTITAINMENT
@Cairo, WUE

Einlass: 20.30Uhr
Beginn: 21.00Uhr

POSTPUNK-GHETTO-RAVE aus Brooklyn, N.Y., Ex-Liars treffen auf Frankfurt’s finest fiese Asseln-(Ex-)Punks!

These are powersThese Are Powers (Brooklyn, NY; US; Dead Oceans/Deleted Art)

Wieviel Überschneidung zwischen No-Wave und zeitgemäßem R&B wird es wohl geben? These Are Powers verfolgen ein Projekt um genau an diesen Ort vorzudringen. Eine Atmosphäre aus verstörendem Lärm, zerfetztem und verzerrtem Instrumentaleinsatz, zwischen versöhnlich und abstoßend oszilierende Synthies und gehustetem/gesungenem/geschrienem Gesang wird getragen von wummerndem Bass und diskotauglichen Beats. Das Ganze kommt repetetiv und perkussiv rüber ohne in Langeweile zu verfallen. Zugegeben: herausfordernd. Aber auch: tanzbar! Übrigends mit einem Ex-Mitglied der ebenso überzeugenden Liars.

Oder so; “These Are Powers deliver a nasty form of skronk-hop that feeds, virus-like, on some primal urge to claw one’s eyes out while simultaneously dropping it like it’s hot on the dance floor.” (Pitchfork)

File Under: M.I.A., Liars, PJ Harvey

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AntitainmentAntitainment (Frankfurt. a.M.; Zeitrstrafe)

Muss man zu Antitainment noch viel schreiben? Spätestens mit ihrem zweiten Album „Nach der Kippe Pogo?!“ haben sich das Frankfurter Quartett eine genügend große Fanbasis eingespielt. Es gibt verfrickelten (!) Deutschpunk (!!) mit jeder Menge Extras: Blastbeats und Samples, Elekrtobeats und Schweineorgel. Angereichert mit kluger Ironie, die nichts und niemanden in Schutz nimmt. Nicht zuletzt ein beeindruckendes Live-Erlebnis mit Pogo und allem. Mit neuer Platte bei uns!

File under: Les Trucs, Die Goldenen Zitronen, Atom & his Package

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05.07.2010 – HEALTH + LES TRUCS

DER WEG ZUM EINLASS FÜR DAS KONZERT WIRD AB DER POST AM HBF BZW. AB DEM ZUGANG ZU DEN POSTHALLEN AUSGESCHILDERT!
(Am Bahnhofplatz 2 in Würzburg)

05.07.2010 – HEALTH + LES TRUCS
@Altes Postverteilungszentrum am Bahnhof (Unter der Posthalle), WUE

Einlass: 20.00Uhr
Beginn: 20.30Uhr

VVK H20 Würzburg, Cairo, info@xyeahx.de

NOISE-EXPLOSION mit PUNK-CHIC und AVANTGARDE

HEALTH (Los Angeles, US; City Slang / Lovepump)

Um „The Smell“, dem legendären Club in Los Angeles, gruppiert sich einiges an Rang und Namen der kalifornischen Indie/Punk/Noise/Younameit-Avantgarde: Abe Vigoda, The Mae-Shi, Upsilon Acrux, No Age (!) und eben auch HEALTH zählen zu den „regulars“ auf dem Programm. Was die Bands verbindet: ein ungezwungener, experimentierfreudiger Umgang mit Popmusik, der in Richtung „Next-Level-Shit“ (Labse) deutet. HEALTH sind dem und der gut unterrichteten HippsterIn vielleicht auch von der Zusammenarbeit mit ihren Buddies von Crystal Castle bekannt.

HEALTH hauen dem Hörer auf ihren beiden Langspielern eine Wucht von Klang um die Ohren. Rhythmisches Chaos, zerklüfteter Stakkato-Lärm wie vom Notenblatt gespielt und perkussiv-stampfende Passagen wechseln sich ab und lösen einander auf. Bis in die Unkenntlichkeit verfremdete Gitarreneffekte sorgen für eine dichte und verstörende Atmosphäre, die sich aus der Richtung Industrial inspirieren lässt und Jake Duzsik’s sirenenhafter Gesang agiert und kontrastiert im Hintergrund. Wollte man Bandreferenzen heranziehen, so könnte man HEALTH irgendwo zwischen Deerhoof und My Bloody Valentine verorten. „Their music is alive with dissonance, but equally enthralled by elegance and experimentation; it is vivid, striking, absolutely brilliant to dance to but just as likely to send a newcomer running, screaming, to the safety of Snow Patrol.“ (BBC)

Von der letztjährigen Tour zu ihrem Zweitling „Get Color“ (Lovepump/City Slang) wird aus gut unterrichteten Kreisen die beeindruckende Live-Qualität des Quartetts berichtet. Für ihr zweites Remix-Album „HEALTH//DISCO2“ (ebd.) kommen die vier nach Europa und bespielen neben dem Roskilde auch Würzburg. Um dem ungewöhnlichen Sound der Band auch ein angemessenes Ambiente zu bieten, spielen HEALTH auch nicht irgendwo, sondern im alten Postverteilungszentrum „unter den Posthallen“ am Bahnhof. Der industrieller Charme sollte noch das Übrige dazu beitragen, dass es ein unvergesslicher Konzertabend wird.

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LES TRUCS (Frankfurt; Zeitrstrafe/Knertz)

Es fiept und pluckert sehr bei Les Trucs. Doch nicht in trendiger low-fi 8bit Manier. Denn es kracht und dengelt auch heftig. Aber nicht in trampelnder Neorave Manier. Eher verschrobener Synthiepunk-Punk mit vielen Details und Spielereien, Geballer und Geschrei. Und Chaos… wenn man den Verzicht auf allzu klare Strukturen als Chaos bezeichnen will. „Eine Irrfahrt“ könnte man schreiben… wenn Irrfahrt nicht die zu Tode kopierteste Metapher wäre. Eine Reise vielleicht: einmal Wut und zurück. Als Reiselektüre: begnadete Texte über domestizierte Primaten.

Les Trucs Shows sind mehr Performances denn Konzerte, zelebriert an einem Tapeziertisch mit allem was blinkt und geräuscht. Beeindruckend!

Siehe auch: Gtuk, Antitainment, Latah-Movement, Games-Convention

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15.06.10 AIMEE ARGOTE / DES ARK + WENDY

15.06.10 AIMEE ARGOTE / DES ARK + WENDY
@Cairo, WUE (Bei schönem Wetter draußen im Innenhof)

Einlass: 20.30Uhr
Beginn: 21.00Uhr

DES ARK (Philadelphia, USA; Lovitt)
Des Ark is a „Holy shit! This is crushingly sexy, intense, and intelligent!“ kind of band.“

Schon mehrere Male war Des Ark a/k/a Aimee Argote in Würzburg zu Gast und verstand es jedes Mal ganz hervorragend, das Publikum umzuhauen: mal mit ihrem manchmal verschrobenen Singer-Songwriter-Kram, dann wiederum rockiger und mit Band. Musikalisch ist sie dabei gar nicht so leicht zu fassen. O-Ton: „Hmm, nehmen wir also die zwei, drei PJ Harvey Platten, frühe Cat Power, die Riot-Grrl-Bewegung als Ganzes, eine Vollmondnacht und sieben verschiedene Cocktails auf einem verlassenen Parkdeck mit Blick über eine Großstadt und denken uns dazu den Plot zu einem Roadmovie, dann bekommen wir was? Hahahaha… eine ungefähre Vorstellung von der nächsten Des Ark Platte? Ja,vielleicht. Vielleicht aber auch nur eine Idee von der Idee von der Intensität von Des Ark“. Das, kombiniert mit den bisherigen Erfahrungen, bedeutet: Es wird stark!

File Under: Cat Power, PJ Harvey, RiotGrrl

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WENDY (D)
Wendy ist eine junge Band, die uns erfrischenden und etwas schrägen lo-fi Tweepop/Indierock bringt, der irgendwo zwischen frühen Promise Ring und Cap‘n Jazz liegt. Statt nervigem Muckertum geht es bei Wendy angenehm dilettantisch zu Werke – garniert mit mehrstimmigen Gesang und feinen Melodien. Kurzum: Wendy is candy!
„Wendy is very ramshackle. 4 kids in a little room, banging away at their instruments, attempting to be even more lo-fi than those early Cap‘n Jazz recordings. This is simple, bouncy indie / emo, with a little keyboard thrown in. It’s catchy and fun, bridging the gap between Cap‘n Jazz and early Promise Ring quite nicely, but upping the pop quotient even more so.“ (Collective Zine)

File Under: The Promise Ring, Cap‘n Jazz, Mates of State

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02.06.10 – DOUBLE DAGGER + DAVE & HAL

02.06.10 DOUBLE DAGGER + DAVE & HAL
@Cairo, WUE

Einlass: 20.30Uhr
Beginn: 21.00Uhr

DOUBLE DAGGER (Baltimore, USA; Thrill Jockey)
Noise-Postpunk-Powertrio mit Bass, Schlagzeug und Gesang aus Baltimore, USA (xyeahx)

Das Powertrio aus Baltimore schafft es nur mit Bass, Schlagzeug und Gesang irgendwie wie eine ganze Bühne voller Musiker zu klingen. Double Dagger bringen uns smarten, rhythmisch-versierten Noise/Postpunk in feinster Shellac- ,Fugazi-, oder Drive Like Jehu-Tradition, der frischer und zwingender nicht sein könnte. Auch das Hipster-Portal Pitchfork liebt sie und meint: „Double Dagger feel fresh and urgent. Each song is like another alarm clock ringing.“ Mit ihrer neuen EP „Masks“, die auf Thrill Jockey (u.a. Tortoise, Trans Am, Future Islands, Mi Ami,) erschienen ist, sind Double Dagger im Juni auf kurzem Eurotrip und werden auch uns beehren!
O-Ton: „Double Dagger embodies the contradictions of the fair-yet-blighted city they call home—visceral, raw, cacophonously loud, yet with unexpected moments of clarity, humor, and revelation.

File Under: Drive Like Jehu, Fugazi, Shellac

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DAVE & HAL(Würzburg, D)
Poppenlauer? Da kann man so viele Jahre in diesem fürchterlichen Unterfranken verbringen und am Ende wundert man sich immer noch über die Dorfnamen. Die vier Herren von Dave & Hal haben das schwere Los gezogen diesem Poppenlauer zu entstammen und, zu meiner Bewunderung, trotzdem gute Musik hervorzubringen. Ein bißchen Indie, ein bißchen Noise, ein bißchen Emo und ein bißchen PostHC, zusammengemengt zu einer abwechslungsreichen Mischung die gerade noch an die Mentoren von Blackmail erinnert und im nächsten Moment mit Plärrparts a la …Trail of Dead überrascht.
File under: Blackmail, Trail of Dead
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18.05.10 – MY DISCO & THE FALCON FIVE

18.05.2010 – MY DISCO + THE FALCON FIVE
@Cairo, WUE (Studiobühne)

Einlass: 20.30Uhr
Beginn: 21.00Uhr

MY DISCO (Melbourne, AUS)
My Disco dürften manch einem vielleicht noch von der grandiosen Split-7″ mit Off Minor bekannt sein und machen, damals wie heute, Musik, die man bei dem Namen nicht erwarten würde:
Das klassische Schlagzeug–Bass–Gitarre-Trio liefert einen minimalistisch-innovativen Rock, der zuweilen an Shellac erinnert, aber jetzt kommt’s: noch eine Stufe minimalistischer als eben Jene! Punktgenauigkeit und Tightness bei treibenden Rhythmen sind hier die krautesque Devise. Der Gesang, eher gesprochen denn tatsächlich gesungen, erinnert dabei irgendwie an Fugazi und eine gewisse Freshness verleiht dem Ganzen das berüchtigte „gewisse Etwas“. Das Trio aus Melbourne/Australien war schon u.a. mit Sonic Youth und Xiu Xiu auf Tour unterwegs und ihr aktuelles Album wurde von Steve Albini (Shellac) in den Electric Audio Studios in Chicago aufgenommen, was besser nicht passen könnte.
File under: Shellac, Die! Die! Die!
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THE FALCON FIVE (Würzburg, D)
Die vierköpfigen The Falcon Five aus Würzburg sind erneut zu Gast und liefern wie gewohnt guten Artrock mit feinen Riffs und guten Licks. Mit ihren nach vorne gehende Songs inklusive Ohrwurmpotenzial hat die Band es schon lange geschafft, die fränkischen Gefilde zu verlassen und sich auch andernortes einen Namen gemacht (nicht zuletzt wegen ihrer berüchtigten Trinkfestigkeit!). Diesesmal gibt es nur neue Songs, die wir uns auch alle auf der in Bälde erscheinenden Platte anhören können/werden/sollten. Deshalb sollte man sich das natürlich nicht entgehen lassen!
File under: Wipers, Thin Lizzy, Les Savy Fav
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19.04.2010 – ROYAL BANGS + HERE COMES CONCLUSION

19.04.2010 – ROYAL BANGS + SUPPORT
@Cairo, WUE

Einlass: 20.30Uhr
Beginn: 21.00Uhr

ROYAL BANGS (USA)
Sie kennen sich schon seit der High School und haben schon in diversen Formationen zusammen Musik gemacht. Das klingt nach guten Vorraussetzungen. Aber vielleicht entscheidender ist, dass ROYAL BANGS aus Knoxville, Tennessee kommen. Außer Country kann diese Stadt nicht viel bieten, scheint es. Doch gerade das hat anscheindend guten Einfluss, zumindest auf die fünf Musiker. Man könnte meinen, sie wollen dem Nichts ihres Wohnortes durch ihre Musik entkommen und dieses Konzept scheint aufzugehen. ROYAL BANGS ballern wie The Mae Shi und Les Savy Fav. Eine Mischung aus 90er-Jahre-Indierock, hektischem Gitarrensound und Elektro plus stimmige Percussions machen das Ganze tanzbar. Aber sie als Indie-Tanzkapelle abzustempeln, würde Royal Bangs nicht gerecht werden. Dazu ist der Sound zu rumelig und fetzig, ideenreich bis überdreht hin zu hypnotisch. Backgroundchöre, shuffelnden Drums und Noiseelementen tun das Übrige. Addiert man alles zusammen, kann man nur sagen „Bombe“. Wer die leicht ins Ohr gehende Ideenfülle von Broken Social Scene mag oder alte Modest Mouse, wer auf Widersprüche, gut eingesetzte Gitarren und rohe Elektronik steht, kann dem nur zustimmen. Zwei Alben gibt’s bereits auf CITY SLANG, die einiges zu bieten haben.
file under: Broken Social Scene, Les Savy Fav, The Mae Shi
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HERE COMES CONCLUSION (D)
HERE COMES CONCLUSION aus Nürnberg spielen tighten, energetischen und nervös-noisigen PostPunkrock mit Pop-Appeal inklusive trashigem Keyboard und biafraeskem Gesang. Ihre erste LP „Oh la la“ ist beim Salon Alter Hammer erschienen, bei dem u.a. auch TEN VOLT SHOCK oder TELEMARK zu finden sind. Einigen werden sie von früheren Besuchen in Würzburg schon bekannt sein. Ihre Agenda 2010 nach eigener Aussage: „ab mai wieder live spielen, touren, freunde finden. im juni verkriechen wir uns ins studio aka proberaum, um zusammen mit markus, der schon das erste album aufgenommen hatte, album nummer zwei einzuspielen, das, das kann man ja schon mal verraten, sich vom ersten wirklich unterscheiden wird. ja: wir haben allen überflüssigen zierrat über bord geworfen.“ Wir können gespannt sein!

file under: The Intelligence, Drive like Jehu, No Means No
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TOUR VERSCHOBEN!!!! KONZERT FÄLLT AUS!!!! 11.03.10 – SHY CHILD + SUPPORT

11.03.10 – SHY CHILD + SUPPORT
@Cairo, WUE
Einlass: 21.00Uhr
Beginn: 21.30Uhr

VVK im H2O Würzburg, im Cairo und unter info@xyeahx.de

SHY CHILD (nyc)
Bereits im Jahr 2000 gründeten Pete Cafarella (Gesang und Keytar, dieses ominöse Umhängekeyboard) und Nate Smith (Schlagzeug) das New Yorker Duo SHY CHILD als Nebenprojekt ihrer gemeinsamen Band EL GUAPO, die sich später in SUPERSYSTEM umbenannte. Nach dem überraschenden Ende von SUPERSYSTEM im Jahr 2006 füllten SHY CHILD neben ANTELOPE und EDIE SEDGWICK die daraus resultierende Lücke und knüpften mit ihrem Album “Noise Won’t Stop” (Wall of Sound) nahtlos an den rhythmusbetonten und elektroiden Discopunk ihrer Vorgängerband an. Nach mehreren Touren mit u.a. Gossip, Klaxons, Soulwax und sogar einer Tour in China (!) erscheint diesen März ihr neues Album “Liquid Love”(Wall of Sound), das sie live erstmals in voller Bandbesetzung vorstellen werden.
file under: Supersystem, Edie Sedgwick, Klaxons, Kraftwerk
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09.03.2010 – KARL BLAU + ELFENBEINTURM

09.03.2010 – KARL BLAU + ELFENBEINTURM
@Cairo, WUE

Einlass: 20.30Uhr
Beginn: 21.00Uhr

Karl Blau (USA)
Nach einer überaus erfolgreichen Tour mit Kimya Dawson/Angelo Spencer, Solo-Konzerten und Festival-Auftritten (Primavera Sound, Off Festival) im letzten Jahr kehrt Karl Blau 2010 nach Europa zurück mit seinem neuen Album „Zebra“, das auf K Records (u.a. The Blow, Mahjongg, Mirah) erschienen ist. Blau zeigt sich wieder einmal unbeeindruckt von Genregrenzen und dergleichen und bietet mit “Zebra“ ein zartes, äußerst phantasievolles Sammelsurium an handgemachten Stücken zwischen Folk, Weltmusik, Indie, Rock, Psychedelic und Avantgarde mit dem üblichen Instrumentarium plus Sax, Flöte, Piano und Geräten, die man nicht identifizieren kann. Darüber schwebt der warme, angenehme Bariton des Meisters aller Musikklassen. Lou Barlow trifft auf frühen Beck, Moldy Peaches auf Beat Happening. Neben seinen Arbeiten als Solo-Künstler dürfte Karl Blau auch mittlerweile durch Kollaborationen mit Phil Elvrum (The Microphones/Mount Eerie), Laura Veirs und vielen anderen ein Begriff sein. Zudem ist er eines der umtriebigsten und aktivsten Mitglieder der K Records-Familie!
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Elfenbeinturm (d)
Elfenbeinturm ist das neue Solo-Projekt von Pascal Hector, dem Mastermind hinter Meudiademorte Records und Datashock, der sich selbst als gutaussehenden und erfolgreichen Hypnagogic Global Player bezeichnet. Hector wurde von seinen Eltern gezeugt, erblickte 1982 das Licht dieser Erde und wuchs am sonnigen Strand von Saarlouis (Nordfrankreich) auf. Schnell errichtete er sein Meudiademorte-Imperium, welches weltweit auf Beachtung stieß (so zählt z.B. Thurston Moore von Sonic Youth zu seinen Fans und veröffentlichte dort auch prompt ein Tape). Aus der radikalen Studentenbewegung der 2000er Jahre rekrutierte er die Mitglieder der politischen Künstlerkommune Datashock, bekannt für ihre freien musikalischen Improvisationen und klanglichen Exzesse, mit der er seither mehrere Tourneen durch ganz Europa absolvierte. Nach zehn Jahren des kulinarischen Talibanismus gab er kürzlich seinen veganen Lebensstil für eine Pizza mit extra viel Käse auf und fand somit den Sinn des Lebens. Die endlose Kraft des PPP: Pizza Party Pascal. Sein neues Alter-Ego LL Cool P ward geboren und das Solo-Abenteuer als Elfenbeinturm fand seinen Anfang.
„A ritualistic lament for half-remembered smoked out youth. Datashock man Pascal Hector twists backed-up chatter, tape collage, analogue synth and primitive conga taps around themselves. Welcome to this guy’s private universe, you‘ll like it.“

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