14.02.2012 – BLOUSE + REFLEKTA REFLEKTA

14.02.2012 – BLOUSE + REFLEKTA REFLEKTA
@Cairo, WUE

Einlass: 20.30Uhr
Beginn: 21.00Uhr

BLOUSE (Portland, OR, USA)
Entstanden ist die Band in einem Lagerhaus in Portland. Das Projekt begann im Sommer 2010, als Charlie Hilton aus Los Angeles in der Kunsthochschule auf Patrick Adams traf. Zusammen mit Jacob Portrait schlugen sie sich im Lagerhaus die Nächte um die Ohren und nahmen erste Tracks auf. Sie posteten zwei Songs auf Bandcamp und wurden gleich darauf vom New Yorker Label Captured Tracks (The Soft Moon, Blank Dogs, Craft Spells, Beach Fossils etc) gesignt. Seit dem 1. November 2011 ist ihre erste LP „Blouse“ erhältlich und ihr Debut gleicht wahrlich einer feierlichenEnthüllung. Jeder Song rollt eine Landkarte des neuen Territoriums aus , das sie beabsichtigen zu erschließen. “Into Black” schafft genau die Balance zwischen schwärmerischer Traumsphäre und treibendem Beat, während das prellende “Controller“ eine geradezu unterkühlte Ernsthaftigkeit heraufbeschwört. Der Opener der LP, “Firestarter”, kann als musikalisches Manifesto der Band betrachtet werden: Nicht weniger als die Decke einreißen wollen Blouse mit ihrem erwachsenen Dream Pop voller flimmernder Synths, und Hiltons zerbrechlich-raue Stimme dient als roter Faden innerhalb dieser Vision: „Let’s forget the ceiling, it’s just made of stone.“
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REFLEKTA REFLEKTA (Nürnberg, D)
Postpunk? Shoegaze? Glam? Italodisco? Pop? Völlig unterschiedliche Genres, die nur auf den ersten Blick nicht harmonieren und hinter die Reflekta Reflekta dicke Ausrufezeichen setzen. Das Debut-Album „Wildlife“ (Avantpop) des Quartetts aus Nürnberg lässt Großes erwarten. Eine düstere, leicht heißere Stimme legt sich in ein Bett aus Synthesizern, verhallten Gitarren und jeder Menge Percussion. Wer nun denkt, Reflekta Reflekta seien nur eine weitere Band, die noch was vom Chillwave-Kuchen abhaben will, der hat nicht richtig hingehört. Während sich andere hinter ihrem Laptop verstecken und den austauschbaren Soundtrack zum Latte Macchiato trinken produzieren, hauen Reflekta Reflekta so einige Kerben in ein scheinbar glatt poliertes Genre.

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20.02.2012 – HUMAN TETRIS + MAGNETIC POETRY

20.02.2012 – HUMAN TETRIS + MAGNETIC POETRY
@Cairo, WUE

Einlass: 20.30Uhr
Beginn: 21.00Uhr

HUMAN TETRIS (Moskau, RUS)

Das melancholie Post Punk – Quartett “Human Tetris” (benannt nach der gleichnamigen Show aus Japan) – 2008 in Moskau mit den Bandmitgliedern Arvid Kriger (Vocals, Gitarre), Maxim Zaytsev (Bass), Maxim Keller (Gitarre), Sasha Kondyr (Drums) gegründet – spielt einen mal treibenden, mal verträumten, aber immer mitreißend mürrischen „dark indie rock“. Wie ihre russischen Kollegen „Motorama“ sind auch bei den Vieren klare Referenzen an Bands wie Joy Division, The Sisters of Mercy, The Chameleons oder auch Interpol und Editors in ihren Anfangszeiten zu erkennen.

2010 haben Human Tetris die selbstbetitelte EP Human Tetris veröffentlicht, die ihr auf bei Bandcamp bekommt. Derzeit arbeiten HT an ihrem ersten Longplayer.

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MAGNETIC POETRY (Moskau, RUS)
Unterstützt werden „Human Tetris“ an diesem Abend von dem charmanten Lo-Fi Pop Duo „Magnetic Poetry“, welches ebenfalls aus Moskau kommt. In diesem Fall ist nicht an grausig überproduzierte Pop-Balladen zu denken sondern viel eher an ein lauschig,vertrautes Zusammenspiel dessen Intensität wohl auch auf der Bühne zu bewundern sein wird.Ihr frickliger,sphärischer Dreampop transportiert somit genau das was hinter dem Projekt steckt. Eine angenehme Vertrautheit,die raschelt, auch mal kratzt aber vor allem ganz viel Charme hat.Und tanzbar ist das Ganze dann auch noch.
Abseits der ansonsten oft für einen bestimmten Sound oder namhafte Bands bekannten Metropolen dieser Erde hat man also heute Abend mal die Möglichkeit,auf der musikalischen Landkarte eher unbekannte Gefilde zu erkunden.
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17.01.2012: THE KVB & ELFENBEINTURM

17.01.2012
Cairo Würzburg (Studiobühne)
Einlass: 21:00 Uhr
Beginn: 21:30 Uhr

THE KVB & ELFENBEINTURM

The KVBTHE KVB (London, UK)

“Der neue Maestro des Dark-Synth”

The KVB (London/England): Hinter dem Kürzel “The KVB” versteckt sich ein junger Mann namens Klaus von Barrel, welcher wie man munkelt als der neue Maestro des Dark-Synth gehandelt wird. Sein Ein-Mann-Project lässt verschrobene Gitarren auf eine zuckende und wummernde Bassline treffen. Das ganze wird dann hinterlegt von Synthies die an eine Band namens „Joy Division“ erinnern. Gleichzeitig fühlt man sich irgendwie dann „ganz weit draußen“ was durch die psychedelischen Momente in Klaus von Barrels Musik gesteuert wird, steht dann aber doch eher in einem dunklen Kellergewölbe ohne wirklich das Bedürfnis zu haben so schnell wieder Tageslicht zu sehen. Auf dieser Tour wird Klaus begleitet von einem zusätlichen Musiker der ihn an diversen Synthies unterstützt. Man darf gespannt sein!

“Very cool. Think Joy Division meets Cabaret Voltaire meets Jesus and Mary Chain.”
STUDENT DRIVER

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ElfenbeinturmELFENBEINTURM (Saarlouis, D)

Elfenbeinturm Presents a Modern Lifestyle Night

Elfenbeinturm ist das Solo-Projekt von Pascal Hector, dem Mastermind hinter Meudiademorte Records und Datashock, der sich selbst als gutaussehenden und erfolgreichen Hypnagogic Global Player bezeichnet. Hector wurde von seinen Eltern gezeugt, erblickte 1982 das Licht dieser Erde und wuchs am sonnigen Strand von Saarlouis (Nordfrankreich) auf. Schnell errichtete er sein Meudiademorte-Imperium, welches weltweit auf Beachtung stieß (so zählt z.B. Thurston Moore von Sonic Youth zu seinen Fans und veröffentlichte dort auch prompt ein Tape). Aus der radikalen Studentenbewegung der 2000er Jahre rekrutierte er die Mitglieder der politischen Künstlerkommune Datashock, bekannt für ihre freien musikalischen Improvisationen und klanglichen Exzesse, mit der er seither mehrere Tourneen durch ganz Europa absolvierte. – A ritualistic lament for half-remembered smoked out youth. Expect Sonny Crockett on analog synths, cheap drummachines, tape loops, watching vhs with cheesy crust pizza, too much cigarettes, beer, cocktails, girls and weed

Ganz besonders: An diesem Abend wird Elfenbeinturm als Trio auftreten und uns eine „Modern Lifestyle Night“ bieten. Wir freuen uns und sind gespannt!.

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23.11.2011 – PATRICK KELLEHER & HIS COLD DEAD HANDS + SUPPORT

23.11.2011
Immerhin Würzburg
Einlass: 21:00 Uhr
Beginn: 21:30 Uhr

PATRICK KELLEHER & HIS COLD DEAD HANDS + SUPPORT

Patrick Kelleher & His Cold Dead HandsPATRICK KELLEHER & HIS COLD DEAD HANDS

„Spookily brilliant, like Daryl Hall in hell“ – The Guardian
Patrick Kelleher & His Cold Dead Hands sind eine fünfköpfige Band aus Dublin. Der Sound strotzt nur so vor Elektrobeats und jeder Menge Anspielungen in Richtung Robert Rental, John Maus, Brian Ferry, Future Islands, Ariel Pink & His Haunted Graffiti, sowie jeglicher Arten von düsterem Elektro-Experimental. So nimmt dieser kuriose Ire mit seiner Gespenster-Band gerne auf der düstere Clubtreppe Platz und produziert Verschwörungsmusik und Katakomben-Elektrorock, aber alles ist dabei irgendwie auch sexy. Mit ihrem gerade auf Osaka erschienenem zweiten Album „Golden Syrup“ sind sie nun im November auf Tour!

File under: Gothic Synth Sound, Spectral Pop, woozy ’80s Synthesizers, “Whacked-out Ghost Disco”, Krautdisco, Italodisco

25.10.2011: CIVIL CIVIC & ADMINISTRATION SHOCK HIM

25.10.2011
Immerhin Würzburg
Einlass: 20:30 Uhr
Beginn: 21 Uhr

CIVIL CIVIC & ADMINISTRATION SHOCK HIM

Civil CivicCIVIL CIVIC (London, Barcelona, Melbourne, AUS)

Civil Civic sind Aaron Cupples und Ben Green. Sie residieren in London und Barcelona, kommen aber ursprünglich aus Melbourne. Das Duo wird auf der Bühne durch „The Box“ unterstützt, eine Drum- und Lichtmaschine, die auffällig an K.I.T.T. (!) aus der 80er-Jahre Serie Knight Rider erinnert. Musikalisch gibt es warme, melodische Basslinien, flächige Synthesizer, eine unscharfe, verzerrte Gitarre und einfache, aber effektive und treibende Drumbeats. Das Resultat ist im höchsten Maße mitreißend und tanzbar. Civil Civic sitzen dabei gerne zwischen den Stühlen und machen sich nichts aus Genreschubladen. Ist das jetzt Postpunk? Shoegaze? Postrock? Ganz egal.
Aus Expertenkreisen hört man jedenfalls, dass sie irgendwie wie Sonic Youth mit Synthies klängen, oder als ob Holy Fuck Hüsker Dü covern würden.

Pressetimmen:

„Trust us when we say you really need to hear this lot“ - NME
„Sonic Youth’s Daydream Nation compressed into three minutes and remixed by Max Tundra“ - The Guardian
„Freaky-Boned Genius“ – 4 1/5 stars – Artrocker
„Sounds like a vicious brawl between all of indie’s greats, with DEVO throttling Sonic Youth in a headlock while My Bloody Valentine give the Jesus and Mary Chains a limp kick in the shins“. - Earwiglet

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Administration Shock HimADMINISTRATION SHOCK HIM (Würzburg

„Sit down – and good luck to all of you“ – Glück braucht, wer das überstehen will. Denn genauso wuchtig wie eine Rakete legt auch Administration Shock Him los – um im nächsten Moment plötzlich sanft dahinzugleiten, wie eine Apollo in der Umlaufbahn! Man kann sich niemals sicher sein, wo die fünf Jungs aus Würzburg als nächstes hineinsteuern: In funkelnde Synthie-Wälder voller sphärischer Ruhe oder ob sie den Karren eben doch geradewegs gegen die von drei Gitarren erschaffenen Wände setzen. Die Melodien spielen, tänzeln, singen und schreien, sie wollen mal hierhin mal dorthin, sie verführen und verstoßen! Doch auch sie kommen ans Ziel, angetrieben von Schlagzeug und Bass, Haken schlagend, nach vorne schiebend, mal stoisch, mal brutal!
Irgendwann landet auch Administration Shock Him, aber nicht, ohne den Zuhörern noch mal ordentlich eins überzuziehen! Also: Anschnallen… und genießen.

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