26.02.10 – DURACELL + MOUNT LOGAN

26.02.10 – DURACELL + MOUNT LOGAN
@Cairo, WUE

Einlass: 20.30Uhr
Beginn: 21.00Uhr

DURACELL (f)
Vielleicht ist Duracell dem ein oder anderem noch ein Begriff. Denn wer dessen Show im Cairo vor 2einviertel Jahren mitverfolgt hat, wird diese nicht vergessen haben. Zu bestaunen war damals eine Ein-Mann-Band, dessen Hauptakteur sein mit diversen technischen Finessen ausgestatteten Schlagzeug ordentlich bearbeitete. Zu hören gab es die Hymnen von Game-Klassiker wie Turrican, Ninja Spirit oder Space Harrier. Auf Ähnliches darf man sich auch diesmal einstellen. Noise trifft Melodien aus vergangenen Computerzeiten, die einen garantiert als Ohrwurm mit nach Hause begleiten werden. Und definitiv wird dieses Konzert nicht nur hörens-, sondern auch sehenswert.
file under: Lightning Bolt, c64, NES, Bubble Bobble
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MOUNT LOGAN (lohr)

Mount Logan sind aus Lohr und spielen in der Zwischenzeit keinen schleppend-doomigen Postmetal (oder wie man das nennen soll) mehr. Stattdessen geht’s jetzt mehr nach vorne, zwar immer noch urban-düster, aber auch verspielt, vertrackt und rockiger. Ich meine ja gar ein wenig Shellac und Frodus rauszuhören. Fest steht, dass man sich die musikalische Neuorientierung auf keinen Fall entgehen lassen sollte.
file under: Shellac
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11.03.10 – SHY CHILD + SUPPORT

11.03.10 – SHY CHILD + SUPPORT
@Cairo, WUE

Einlass: 21.00Uhr
Beginn: 21.30Uhr

SHY CHILD (nyc)
Bereits im Jahr 2000 gründeten Pete Cafarella (Gesang und Keytar, dieses ominöse Umhängekeyboard) und Nate Smith (Schlagzeug) das New Yorker Duo SHY CHILD als Nebenprojekt ihrer gemeinsamen Band EL GUAPO, die sich später in SUPERSYSTEM umbenannte. Nach dem überraschenden Ende von SUPERSYSTEM im Jahr 2006 füllten SHY CHILD neben ANTELOPE und EDIE SEDGWICK die daraus resultierende Lücke und knüpften mit ihrem Album “Noise Won’t Stop” (Wall of Sound) nahtlos an den rhythmusbetonten und elektroiden Discopunk ihrer Vorgängerband an. Nach mehreren Touren mit u.a. Gossip, Klaxons, Soulwax und sogar einer Tour in China (!) erscheint diesen März ihr neues Album “Liquid Love”(Wall of Sound), das sie live erstmals in voller Bandbesetzung vorstellen werden.
file under: Supersystem, Edie Sedgwick, Klaxons, Kraftwerk
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09.03.2010 – KARL BLAU + ELFENBEINTURM

09.03.2010 – KARL BLAU + ELFENBEINTURM
@Cairo, WUE

Einlass: 20.30Uhr
Beginn: 21.00Uhr

Karl Blau (USA)
Nach einer überaus erfolgreichen Tour mit Kimya Dawson/Angelo Spencer, Solo-Konzerten und Festival-Auftritten (Primavera Sound, Off Festival) im letzten Jahr kehrt Karl Blau 2010 nach Europa zurück mit seinem neuen Album „Zebra“, das auf K Records (u.a. The Blow, Mahjongg, Mirah) erschienen ist. Blau zeigt sich wieder einmal unbeeindruckt von Genregrenzen und dergleichen und bietet mit “Zebra“ ein zartes, äußerst phantasievolles Sammelsurium an handgemachten Stücken zwischen Folk, Weltmusik, Indie, Rock, Psychedelic und Avantgarde mit dem üblichen Instrumentarium plus Sax, Flöte, Piano und Geräten, die man nicht identifizieren kann. Darüber schwebt der warme, angenehme Bariton des Meisters aller Musikklassen. Lou Barlow trifft auf frühen Beck, Moldy Peaches auf Beat Happening. Neben seinen Arbeiten als Solo-Künstler dürfte Karl Blau auch mittlerweile durch Kollaborationen mit Phil Elvrum (The Microphones/Mount Eerie), Laura Veirs und vielen anderen ein Begriff sein. Zudem ist er eines der umtriebigsten und aktivsten Mitglieder der K Records-Familie!
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Elfenbeinturm (d)
Elfenbeinturm ist das neue Solo-Projekt von Pascal Hector, dem Mastermind hinter Meudiademorte Records und Datashock, der sich selbst als gutaussehenden und erfolgreichen Hypnagogic Global Player bezeichnet. Hector wurde von seinen Eltern gezeugt, erblickte 1982 das Licht dieser Erde und wuchs am sonnigen Strand von Saarlouis (Nordfrankreich) auf. Schnell errichtete er sein Meudiademorte-Imperium, welches weltweit auf Beachtung stieß (so zählt z.B. Thurston Moore von Sonic Youth zu seinen Fans und veröffentlichte dort auch prompt ein Tape). Aus der radikalen Studentenbewegung der 2000er Jahre rekrutierte er die Mitglieder der politischen Künstlerkommune Datashock, bekannt für ihre freien musikalischen Improvisationen und klanglichen Exzesse, mit der er seither mehrere Tourneen durch ganz Europa absolvierte. Nach zehn Jahren des kulinarischen Talibanismus gab er kürzlich seinen veganen Lebensstil für eine Pizza mit extra viel Käse auf und fand somit den Sinn des Lebens. Die endlose Kraft des PPP: Pizza Party Pascal. Sein neues Alter-Ego LL Cool P ward geboren und das Solo-Abenteuer als Elfenbeinturm fand seinen Anfang.
„A ritualistic lament for half-remembered smoked out youth. Datashock man Pascal Hector twists backed-up chatter, tape collage, analogue synth and primitive conga taps around themselves. Welcome to this guy’s private universe, you‘ll like it.“

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16.12. Happiness & Liger

16.12.09 Cairo Würzburg
21:00

HAPPINESS & LIGER
Wave/Postpunk aus Schweden & Weird Postfolk aus Wien

Happiness (Stockholm, S)

Ins Leben gerufen durch reinen Zufall und vollgetankt mit alten Synthesizern, Spielzeug, kaputten Drummachines und den bewährten Rock’n’Roll-Gadgets, existieren Happiness nun in einem bunten wie wilden Dschungel samt Vögeln aus Holz und heulenden Wölfen, die zu dem bouncenden Beats von Tomtoms und Tausendfüßler-Beinchen tanzen. Happiness erinnern an die frühen The Cure oder späten Human League, oder auch an Xiu Xiu und The Knife. Ihre Songs glitzern im Dunkeln und beißen sich in den Ohren fest. Die fünf Schweden beweisen dabei immer wieder ihr Gespür für herzergreifende Popsongs. Mitglieder von Happiness spielen auch bei Tar…Feathers und Chicken El Diablo – und wenn du jetzt denkst, dass alles klar wäre, man von einem auf’s andere schließen könne, machen hier nicht zuletzt die Kuhglocken den großen Unterschied aus, Sherlock.
File under: The Cure, Xiu Xiu, Human League

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Liger (Wien/Berlin)

E-Musik? Anti-Indie? Pop? Avantgarde? Elektronik? Kunstlied? Das alles findet sich in den vielen Schichten, aus denen das Wiener Art-Pop-Duo Liger seine Musik zusammenfügt. Der Titel ihres ersten Albums “Crash Symbols” (Beat Is Murder) legt es nahe: Liger spielen gerne und rütteln dabei an Dingen, Begriffen, Genres. Mit Worten, mit Musik, mit Bedeutungen, mit der Wahrnehmung, mit der Verpackung dessen, was sie da tun. Das tun sie in aller Ernsthaftigkeit. Mit derselben entrückten, aber gleichzeitig extrem viel wahrnehmenden und mitverarbeitenden Hingabe, die man bei Kindern beobachten kann, denen “die Welt” dann völlig egal ist, wenn sie in dem Aufgehen, was sie tun—sich eine neue Welt zu bauen. Klagelieder über Verlust, sexuelle Irritationen und Entfremdung verpacken Liger in eine dermaßen intensiv vorgetragene Form, dass jegliche Vergleiche mit GenrekollegInnen quasi obsolet erscheinen.
File Under: Xiu Xiu, Patrick Wolf, Anathallo

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03.11. The Paper Chase & Cut That City

03.11.09 Cairo Würzburg
21:00
VVK 7 EUR (H2O Würzburg, info@xyeahx.de); AK 9 EUR
THE PAPER CHASE & CUT THAT CITY
Indie/Noiserock aus den USA & Post-Hardcore

The Paper Chase (Dallas, TX, USA)

The Paper Chase aus Dallas, Tx kombinieren schneidend-schräge aber stets melodische Klavier- oder Gitarrenmelodien beängstigend exakt mit vielfältigen wuchtigen Rhythmen, hypnotisch vereint von den ausdrucksstarken und oft morbiden Vocals in denen John Congleton düster-kafkaeske Geschichten erzählt, häufig gewürzt mit feiner Ironie. Das gerade erschienene Album ‚One Day This Could All Be Yours Pt. 1′ von The Paper Chase entwickelt ihre brodelnde Mixtur konsequent weiter, wenn auch mit noch einem Schuss mehr Pop-Appeal. Wichtig zu erwähnen ist noch, dass The Paper Chase eine fantastische Live-Band sind, die ihre Musik mit einer spielerischen Leichtigkeit und emotionalen Intensität präsentieren, die fast einzigartig ist. Wer musikalische Anhaltspunkte braucht: von der noisig-rhythmischen Wucht von Bands wie Jesus Lizard oder Chokebore ist hier ebensoviel zu spüren wie von den flirrend-eindringlichen Indiemelodien von Modest Mouse und dem charismatischen Ergüssen eines John Cage. Als Produzent kennt man ihren Sänger John Congleton ebenfalls: Von Explosions In The Sky über Erykah Badu bis hin zum aktuellen Album von The Thermals hat er schon einiges an großartiger Sound-Arbeit geleistet. Seine Musik mit The Paper Chase fasst Congleton selbst so zusammen: „82 Prozent rasende Verzweiflung, 3 Prozent gepuderten Zynismus, 5 Prozent geronnene Unzufriedenheit und 10 Prozent von einem kleinen Jungen, der in einer unbequemen Box gefangen ist.“ Nach 2006 zum zweiten Mal in Würzburg!
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Cut That City (Lohr, D)

Plattenbauten, Wohnsilos und halbfertige Hoteltürme stürzen ein, nature strikes back und Cut That City! tun so, als würden sie den Soundtrack dazu liefern. Zugeschnitten wird ebenfalls am Main, genauer gesagt in Lohr. Auf dem Rezept stehen Gitarrengefiesel und dröhnende Bassriffs, genauso wie gelegentliche Hardcore-Gewitter und krumme Takte. Mehr Post als Punk, mehr Struwwelpeter als Zappelphilipp und alles ein bisschen mehr “straight forward“ als vieles, das der gleichen Schiene zugerechnet wird.
So oder so ähnlich hört sich der Sound der vier Protagonisten an, aber am besten lässt man die Musik dann doch für sich selbst sprechen
Anders als beim designierten Außenminister darf auch auf englisch gejault werden, von daher eher Cut That City! als Katze City, schließlich wird hier meist doch lieber zerlegt und zerschnitten als gestreichelt und liebkost.

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18.10. Teenage Cool Kids + Algernon Cadwallader

@ Immerhin Würzburg

Einlass: 20:30
Beginn: 21:00

TEENAGE COOL KIDS & ALGERNON CADWALLADER
Die kleinen Brüder von Meneguar & Cap‘n Jazz!

Teenage Cool Kids (Denton, Tx, USA)

Teenage Cool Kids spielen coolen (ach was!) Northwest-Indiepunkrock mit viel Dynamik und ineinander übergehenden Parts mit herrlich schrammeligen Gitarren, die immer wieder in poppigen Hooks gipfeln oder in akustische Ruhepausen zurückfallen, um sich anschließend erneut zu erheben. TCK sind vom späten klassisch verschrobenen 90er-US-Indierock beeinflusst und dem Emo und Postrock genauso wenig abgeneigt wie dem straighteren Indiesound; Ein bisschen Built to Spill, ein wenig Wolf Parade, angereichert mit etwas Meneguar und Dinsoaur Jr.. Ihr zweites Album „Foreign Lands“, das in Europa kürzlich von Narshardaa veröffentlicht wurde, wo auch u.a. so illustre Bands wie Meneguar, The Mae Shi, oder die Kollegen von Shokei und The Falcon Five ihre ersten Releases herausbrauchten, hätte auch genauso gut auf das altehrwürdige Label Sub Pop gepasst… aber vielleicht landen TCK da ja noch irgendwann mal!
File Under: Meneguar, Dinosaur Jr., Oxford Collapse
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Algernon Cadwallader (Philadelphia, Pa, USA)

Als ich das erste mal das Debut-Album von Algernon Cadwallader hören dürfte, dachte ich nur „Wow! Wow! Wow!“, denn in den letzter Zeit hat mich kaum eine neue Band so durch ihre jugendliche Euphorie und Spielfreude überzeugt.
Die sympathische Band macht einen ziemlich guten Bastard aus Indie, Punk und Emo (und zwar den guten alten, nicht den vor dem man sich widert). Mich erinnert’s sehr an Cap‘n Jazz (der Gesang!), Van Pelt oder I Hate Myself, ist aber doch ein wenig komplizierter und moderner. Das bedeutet also: Feines Gitarrengeklimper, mal melancholisch, mal fröhlich; dazu ein solides Bass-Schlagzeug-Fundament und die Art von Gesang, die du in deiner Jugend so geil fandest. Catchy sind die Songs auch, und trotz der genannten Einflüsse wirken A/C nicht ansatzweise wie ein Abklatsch.
Anders gesagt: „It’s like American Football meets something fuckin‘ cool that I cannot explain at all“. Und wer sich nun vielleicht fragt wie der Bandname richtig ausgesprochen wird, der sollte in jedem Fall an diesem Sonntag mal im Immerhin vorbei schauen!
File Under: Cap‘n Jazz, The Van Pelt, Make Believe
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22.10. Shokei + Patterns + The Falcon Five

@ Cairo Würzburg

Einlass: 20:30
Beginn: 21:00

SHOKEI & PATTERNS & THE FALCON FIVE
Postpunk/NoWave/Dub/Weltmusik/Profipunk

Shokei (Bad Bocklet, D)
Wie soll man nun eine Band beschreiben, die man schon sehr lange kennt und von der man schon immer gesagt hat, dass sie schwer zu beschreiben ist? Ich will’s versuchen: Das in der Zwischenzeit zum Quartett gewordene Trio aus Würzburg macht eben gute Musik. Markenzeichen sind ein oft trockener, aber immer rockender Bass, der hier auch wesentlich mehr zur Geltung kommt als bei manch anderen Bands. Dazu einfache, aber sehr kreative Gitarrenarbeit und ebenso minimalistisches Schlagzeug-Gebimmel. Begleitet wird das von unterschiedlichen Percussion-Instrumenten, die für Abwechslung sorgen. Außerdem gibt’s vierfachen Gesang auf die Ohren, allerdings meistens eher gesprochen
oder gerufen denn tatsächlich gesungen. Viele Referenzbands fallen einem nicht ein, aber diese können dafür nicht mehr für sich sprechen: Fugazi, Shellac, Shipping News. Außerdem trinken Shokei auf Tour mehr
als Rawside – nachweislich!
File Under: Minutemen, Shellac, Weltmusik
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Patterns (Köln, D)
Hierüber ist sich tatsächlich nahezu jeder den ich kenne einig: Patterns können was! Die Kölner machen mathematisch-rockigen Post-Hardcore (oder sowas ähnliches), der ohne jegliche Arroganz und mit viel Sympathie daherkommt. Dabei verpacken sie teilweise vertrackte Rhytmik und kompliziertes Songwriting in gut tanzbare und eingängige Songs, bei denen man sich einfach mitbewegen will. Das sind
zwei Qualitäten, die nicht viele Bands vereinen können (Medications zum Beispiel können das und klingen auch nicht unänhnlich). Bonuspunkte gibt’s für Aktionen wie Kuhglocken und ähnliches ans Publikum zu verteilen. Ergreif also die Chance und werde auch du jemand der sagt: Patterns können was!
File Under: Abe Vigoda, Q And Not U, Dub & Afro-Beat
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The Falcon Five (Würzburg, D)
Obwohl sich die Mitglieder von The Falcon Five schon in vielen großartigen Bands aus der Umgebung zum Besten gegeben haben resp. immer noch geben (Shokei, McCarthy Blacklist, Single State of Man…) hat man es hier keineswegs mit einem Mikrowellen-Kaffee zu tun: Oh nein, im Gegenteil, mich persönlich konnte kaum eine Band aus dem Raum mit so viel Originalität und Freshness überzeugen wie diese. Gute und solide Rockriffs und Songwriting mit Hitpotenzial ist die Devise. Erinnert entfernt an Les Savy Fav, ist aber straighter und poppiger. Dazu noch die richtige Portion Arty-ness und ab geht die Post!
File Under: Les Savy Fav, Wipers, Postpunk Riff-o-Rama
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06.10. Lovvers + Kitty Empire

@ Cairo Würzburg

Einlass: 20:30
Beginn: 21:00

LOVVERS & KITTY EMPIRE
Destructo-Power-Pop-Punk aus UK & Post-DC-Hardcore, Indierock und Noise

Lovvers (UK)
LOVVERS machen einen Höllenlärm, der uns zurückbeamt in Zeiten zu denen Darby Crashs Germs oder Flipper eine Revolution auf der Bühne veranstalteten. JAY REATARD, BLACK LIPS oder FUCKED UP haben mit ihnen schon die Bühne geteilt und das passt zu ihrem krachigen, Blues infizierten Punk. New York Noise-Anleihen treffen auf 60’s Garage und Bubble Gum Pop auf schlechten Drogen. Nach über 200 Shows in 2 Jahren und ihrer furiosen 7-Song-in-weniger-als-13-Minut en-Debut-EP „Think“ erscheint nun im September ihr erstes Album „OCD GO GO GIRLS“ (Wichita / Cooperative Music / Universal).
File Under: Germs, No Age, Jay Reatard, Clorox Girls
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Kitty Empire (D)
Das letzte Mal waren KITTY EMPIRE bei den Kollegen von Komm Küssen zu Gast und wir durften uns von den Live-Qualitäten des Trios überzeugen. Nüchtern, geradeaus und reduziert loten die Augsburger auf ihrem bereits 4. Album „Peep! Peep! Donkey“ (Red Can/Kollaps) den Grenzbereich zwischen Post-DC-Hardcore, Indierock, Noise und Postrock kongenial aus und strahlen dabei eine Selbstverständlichkeit und Unabhängigkeit aus, die kaum eine andere Band des Genres hierzulande an den Tag legt. We are all Vorfreude!
File under: Medications, Shellac, Frodus
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24.09. Die! Die! Die! + Ibsen

@ Cairo Würzburg

Einlass: 20:30 Uhr
Beginn: 21:00 Uhr

Die! Die! Die! (New Zealand)

Nachdem das neuseeländische Power-Trio die meiste Zeit der letzten Jahre auf Tour (u.a. als Support von Wire, Blood Brothers, Slint) verbracht und sich weltweit einen Namen aufgrund der energetischen und wilden Liveshow erspielt hat, kommt es mit seinem Zweitlingswerk “Promises, Promises” (S.A.F. / Cargo Records) auch zu uns. Die Musik der drei Neuseeländer bewegt sich irgendwo in den Koordinaten D.C.-Postpunk, Noiserock und Indierock. Auf hohem technischen Niveau werden hier die Instrumente und Stimmbänder malträtiert. Die! Die! Die! verkörpern dabei immer eine Frische und Vitalität, die schlicht und ergreifend mitreißend ist. Agiles Drumming, spannende Melodiebögen, ein rockenden und groovenden Bass und alles immer schön nach vorne gespielt!
File under: Dischord Rec., Wipers, Pixies, Future of the Left
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Ibsen (D)

Ibsen zuzuhören macht Spaß. So schlicht könnte eine Info klingen, was aber a) nicht reicht und b) auch bedeuten könnte: Mehr als Spaß gibt es bei Ibsen nicht. Dabei hat das Trio neben einem „Hauch von Party-Attitude“ auch das Gefühl dafür, wie man aus der klassischen Rockbesetzung erweitert um Elektronisches eine sehr eigenständige, abwechslungsreiche und ein bisschen verfrickelte Form von Postrock strickt. Am 28. August erscheint außerdem ihre Debut-EP „Graffiti in Granada“, die nicht nur wahnsinnig gut aussieht, sondern auch wahnsinnig gut klingt!
File under: Thunderbirds are now!, Pretty girls make Graves, Q and not U
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10.09. Upsilon Acrux + Obstacles

@ Cairo Würzburg

Einlass: 20:30
Beginn: 21:00

Upsilon Acrux (Los Angeles, CA, USA)

Paul Lai, Gitarrist von Upsilon Arux, sagt über seine eigene Band: „If you want to do something creative or do something public, try to be singular, try to do something nobody else has done.“ Meiner bescheidenen Meinung nach schaffen Upsilon Acrux es auch durchaus, diesem hehren Anspruch weitgehend gerecht zu werden. Natürlich wird auch hier das Rad nicht neu erfunden (Stichworte: Battles, Bad Dudes, Dragon Rapide), aber werden die doch eher ungewöhnlichen Elemente von doch eher ungewöhnlichen Musikstilen zusammengeschmissen und so zu einem doch eher ungewöhnlichen, dem 4/4-Takt trotzenden musikalischen Etwas geformt, dass nicht nur schwer zu beschreiben, sondern auch unbedingt anzuhören ist. Sehr interessant und zugleich catchy! Ist übrigens auch ein Bad Dude dabei.
Oder wie ihre Myspace-Seite verlauten lässt: „Rock songs written with countermelodies, polyrhythms, millions of influences and inside jokes.“
File under: Battles, King Crimson, Sleeping People
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Obstacles (Kopenhagen, DK)

Obstacles aus Dänemark gehören zwar auch in die vertrackte und ungerade musikalische Schule, gehen aber doch deutlich straighter und eingängiger vor als Upsilon Acrux. Stellenweise wird es gar ruhig und verträumt, dann erinnert es plötzlich an Shellac-Platten, die fälschlicherweise auf 45 rpm abgespielt werden, auf einmal doch wieder verspielter. Riesen Plus: der oft trockene und knarzige Bass, der einen regelrecht zum Sich-Mitbewegen auffordert. Conclusio: Sehr abwechslungsreich, und allemal gut gemacht! Samples machen sich auch fein.
File under: Shellac, Russian Circles, Lack

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