Archiv für Dezember 2007

11.01.08 – Birthmark + Arms and Sleepers @Cairo, Wue

@Cairo, Wue

Beginn: 21.30Uhr
Einlass: 21.00Uhr

Birthmark (Chicago/IL, USA)
Birthmark ist das Soloprojekt von Nate Kinsella, Drummer bei Joan of Arc/Make Believe die im Frühjahr 2007 bereits in Würzburg spielten. Auf dem Album „Layers“ (Coraille) versammelt Kinsella Songs aus vier Jahren Schaffenszeit und beweist dabei nicht nur aussergewöhnliche Fähigkeiten als Multiinstrumentalist, sondern auch Gespür für Songwriting. Man hört Birthmark zwar Kinsellas Beteiligung am Projekt Joan of Arc an – die rythmische und harmonische Komplexität beispielsweise – drückt den Songs aber auch seinen eigenen Stempel auf. Sehr entspannt und mit vielen Ideen fürs Detail schmeicheln sich die Songs trotz Komplexität ins Ohr des Hörers.
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Arms and Sleepers (Cambridge/MA, USA)
Arms and Sleepers sind Max Lewis und Mirza Ramic die sich nach dem Ende ihrer Ex-Band The List Exit zusammen taten, um ihren musikalischen Visionen Form zu geben. Herausgekommen ist Musik die im besten Sinne als Ambient durchgeht. Ruhig floatende elektronische Klänge die hier und da mit etwas Gitarre und – wann kann man das schon schreiben – sphärischem Gesang ausgestattet werden. Klingt als hätten Radiohead Kid A und Amnesiac in den und im Stil der frühen/mittleren Neunziger aufgenommen. Oder anders: „The ambient avant-garde sound of electronica duo Arms and Sleepers eludes easy description.\“
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31.01.08 – Des Ark + Die Charts

@Cairo, Wue

Beginn: 21.30Uhr
Einlass: 20.00Uhr

Des Ark (Durham/NC, USA)
Des Ark haben eine bewegte Bandgeschichte hinter sich. Angefangen hat die Band um Gitarristin Aimee Argote als vollständiges Quartett von dem nach kurzer Zeit nur Tim Herzog (Drums, Ex-Milemarker) übrigbleibt. Als Duo veröffentlichen Des Ark zwei Tonträger und touren intensiv durch Nordamerika. Als auch Herzog die Band verlässt wird Des Ark vorerst zum Solo-Projekt Argotes.
Mit neuer Schlagzeugerin (Ashley Arnwine) gibt es von Des Ark 2007 wieder Lebenszeichen. Die Split mit Ben Davis & the Jett$ – die schon im Frühjahr 2007 in Würzburg zu Gast waren – „Battle of the Beards“ (Lovitt Records) wird veröffentlicht. Im Herbst folgt das Europa-Release des 2005er Albums „Loose Lips Sink Ships“ (produziert von J. Masics von Dinosaur Jr.) auf the company with the golden arm und schließlich Anfang 2008 die Europatour.
Des Arks Musik klingt wie der Spagat zwischen rauheren Noise- und klaren Singer/Songwritermomenten. Erinnert an PJ Harvey, Shellac und einschlägigen Saddle Creek Produktionen gleichermaßen, ohne dabei Eigenständigkeit einzubüßen.
Oder anders: „Des Ark is a „Holy shit! This is crushingly sexy, intense, and intelligent!“ kind of band.“
file under: Shellac, PJ Harvey, XXX
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Die Charts (Hamburg, D)
„Die Charts klingen wie Chansonabend auf dem Jahrmarkt, Dramatik in der Disco oder Welttheater in drei Minuten.“ (O-Ton) Mehr Infos wollen Die Charts nicht über sich preisgeben, und vielmehr ist auch nicht notwendig um eine Vorstellung zu bekommen. Synthiepop in der Tradition von Peter Licht und Konsorten, nur besser. Textlich geht es um Alltag, Pop und sowas ähnliches wie Politik.
file under: Milch, Peter Licht
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