19.10.2010 – MAPS & ATLASES + MUTINY ON THE BOUNTY

Cairo Würzburg
Einlass: 20:30
Beginn: 21:00
VVK 7 EUR / AK 9 EUR

Explorative Expeditionen zwischen Math- Psychedelic-, Folk-, Prog- und Artrock mit einem Gespür für feine Melodien und einer Vorliebe für ungeraden Rhythmen

Maps & AtlasesMaps & Atlases (Chicago, Illinois, USA; Barsuk / Fat Cat)

Die vier ehemaligen Chicagoer Kunststudenten von Maps & Atlases haben in ihrem bisher 6-jährigen musikalischen Schaffen einen stilistischen Wandel durchgemacht. War die erste EP noch sehr frickelig-mathematisches Gitarrengeschrammel mit Rekordgeschwindigkeiten (vgl. Upsilon Acrux, Sleeping People), so schlug man mit der Nachfolge-EP etwas poppigere Pfade ein. Erst in diesem Jahr erschien dann das Debütalbum „Perch Patchwork“. Auf diesem sind sie eindeutig weiter in Richtung Eingängigkeit gegangen: Glockenspiele und Streicher kommen zum Einsatz, die Vocals von Sänger Dave Davison stehen deutlich im Vordergrund und erhalten manchmal schöne Backing Vocals zur Unterstützung. Die ganze Sache erinnert an Iron and Wine oder auch TV on the Radio, nur vielleicht einen Tick exzentrischer. Woods vielleicht? Irgendwie schon, aber doch anders. Oder man bedient sich einfach an der Beschreibung von Daytrotter: „Maps & Atlases are infused with the tough Midwestern winters – a harsh coldness that brings curses to the lips of priests and grandmothers – as well as those months when the weather warms us, when we decide to do something with our old jeans, as we take a pair of scissors to the bottom halves of the legs and make ourselves attire to be cool in“.

File under: Iron and Wine, TV on the Radio, Vampire Weekend
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Mutiny On The BountyMutiny On The Bounty (Luxemburg)

Mutiny on the Bounty sind ein dynamisches luxemburgisches Quartett, deren musikalischer Stil sich irgendwo zwischen Post-Hardcore à la At the Drive-In und Math-Rock nach Medications-Manier bewegt. Komplexe Songstrukturen mit überlappenden Gitarrenmelodien, punktgenaue Breaks und was sonst noch dazu gehört kriegt man hier alles in reifer Ausführung. Kein Wunder, dass sich MotB während ihrer jahrelangen Live-Erfahrungen schon mit Bands wie Russian Circles, These Arms are Snakes oder 31 Knots die Bühne teilen durften. Das 2009er Debüt „Danger Mouth“ wurde übrigens von Alan Douches gemastert.

File under: Medications, The Blood Brothers, At the Drive-In

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