Archiv für September 2011

25.10.2011: CIVIL CIVIC & ADMINISTRATION SHOCK HIM

25.10.2011
Immerhin Würzburg
Einlass: 20:30 Uhr
Beginn: 21 Uhr

CIVIL CIVIC & ADMINISTRATION SHOCK HIM

Civil CivicCIVIL CIVIC (London, Barcelona, Melbourne, AUS)

Civil Civic sind Aaron Cupples und Ben Green. Sie residieren in London und Barcelona, kommen aber ursprünglich aus Melbourne. Das Duo wird auf der Bühne durch „The Box“ unterstützt, eine Drum- und Lichtmaschine, die auffällig an K.I.T.T. (!) aus der 80er-Jahre Serie Knight Rider erinnert. Musikalisch gibt es warme, melodische Basslinien, flächige Synthesizer, eine unscharfe, verzerrte Gitarre und einfache, aber effektive und treibende Drumbeats. Das Resultat ist im höchsten Maße mitreißend und tanzbar. Civil Civic sitzen dabei gerne zwischen den Stühlen und machen sich nichts aus Genreschubladen. Ist das jetzt Postpunk? Shoegaze? Postrock? Ganz egal.
Aus Expertenkreisen hört man jedenfalls, dass sie irgendwie wie Sonic Youth mit Synthies klängen, oder als ob Holy Fuck Hüsker Dü covern würden.

Pressetimmen:

„Trust us when we say you really need to hear this lot“ - NME
„Sonic Youth’s Daydream Nation compressed into three minutes and remixed by Max Tundra“ - The Guardian
„Freaky-Boned Genius“ – 4 1/5 stars – Artrocker
„Sounds like a vicious brawl between all of indie’s greats, with DEVO throttling Sonic Youth in a headlock while My Bloody Valentine give the Jesus and Mary Chains a limp kick in the shins“. - Earwiglet

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Administration Shock HimADMINISTRATION SHOCK HIM (Würzburg

„Sit down – and good luck to all of you“ – Glück braucht, wer das überstehen will. Denn genauso wuchtig wie eine Rakete legt auch Administration Shock Him los – um im nächsten Moment plötzlich sanft dahinzugleiten, wie eine Apollo in der Umlaufbahn! Man kann sich niemals sicher sein, wo die fünf Jungs aus Würzburg als nächstes hineinsteuern: In funkelnde Synthie-Wälder voller sphärischer Ruhe oder ob sie den Karren eben doch geradewegs gegen die von drei Gitarren erschaffenen Wände setzen. Die Melodien spielen, tänzeln, singen und schreien, sie wollen mal hierhin mal dorthin, sie verführen und verstoßen! Doch auch sie kommen ans Ziel, angetrieben von Schlagzeug und Bass, Haken schlagend, nach vorne schiebend, mal stoisch, mal brutal!
Irgendwann landet auch Administration Shock Him, aber nicht, ohne den Zuhörern noch mal ordentlich eins überzuziehen! Also: Anschnallen… und genießen.

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13.10.2011: EDIE SEDGWICK & SISSTERS & TENDING TO HUEY

13.10.2011
Immerhin Würzburg
Einlass: 20:30 Uhr
Beginn: 21 Uhr

XYEAHX Show #152: EDIE SEDGWICK, SISSTERS & TENDING TO HUEY

Edie SedgwickEDIE SEDGWICK (Washington, D.C. , USA, Dischord Records)

Justin Moyer alias Edie Sedgwick, bekannt als Mitglied von Antelope, Supersystem und El Guapo, bezeichnet sich selbst als „transgendered reincarnation“ der historischen Edie Sedgwick, einst Superstar in Andy Warhols Factory, die 1971 an einer Überdosis Barbiturate starb. Musikalisch gibt es einen Bastard zwischen Art Rock, Dance und Post Punk mit Schwerpunkt auf Rhythmik und ihrem atemlosen und überdrehten Gesang. Trotz der meist kargen, leicht unterkühlten Instrumentierung von (nur) Bass, Schlagzeug und reduzierter Gitarre wird ein schnittiger Groove erzeugt, der nicht nur an Moyers frühere Bands Antelope oder Supersystem, sondern auch an ESG, XTC oder frühe Talking Heads erinnert. Mit dem neuem Album „Love Gets Lovelier Every Day“ (Dischord) im Gepäck macht die neue Band um Moyer, bestehend aus E.D. am Gesang und Gitarre, Jess Matthews am Schlagzeug, Carla Elliott am Gesang und Kristina Buddenhagen am Bass nun auch erneut einen Stopp in Würzburg und bringt uns extrem ansteckenden und tanzbaren „drag punk rock“ mit viel Biss aber auch jede Menge wirklichen „premium“ Humor.

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SisstersSISSTERS (Berlin, Coraille)

Unterstützt werden Edie Sedgwick an diesem Abend von Sissters aus Berlin. Das Duo versteht es mit Schlagzeug, Gitarre und Gesang Gegensätze auf die Bühne zu bringen. Mal laut, mal leise, mal melancholisch, mal schräg. Immer etwas emotional und fragil. Hysterischer, aber auch verletzlicher Gesang trifft auf ein lärmendes Klanggeflecht aus Gitarre und Schlagzeug, um die entstehende Nervösität anschließend immer wieder in eingängigen Passagen aufzulösen. So oder so ähnlich. Man könnte ihre Musik sicherlich in irgendeinem Post-Genre unterkriegen, aber Punk trifft es auch ganz gut. Kürzlich erst erschien übrigens ihr Debut-Album mit dem Titel „There’s A Party In My Mouth But You‘re Not Invited“ (Coraille), welches hiermit wärmstens empfohlen wird!

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Tending to HueyTENDING TO HUEY (Würzburg)

Ebenfalls am Start ist die Würzburger Band Tending To Huey. Das Trio experimentiert, „progressiv“ wenn man so will. Dass dabei jedoch mitunter lupenreiner Pop entsteht, ist dann wohl auch wieder, nun ja … „unkonventionell“. Facettenreich ist es geworden, sehr detailliert. „Beteigeuze“, das Debut der Band, sagt in seinen gut 30 Minuten vielleicht mehr, als andere in ihrer ganzen Laufbahn. Ohne sich an 08/15 – Schemata anzubiedern, ist es doch wahnsinnig catchy. Zur Grundinstrumentierung aus zwei Drumsets und Fretlessbass, gesellt sich ein Sammelsurium aus Gitarre, Flügel, Keyboard- und Percussioninstrumenten. Verwoben mit Streichern, Loops, Bläsern und allerhand anderem Krimskrams aus der Konserve, entsteht ein komplexes Fundament. Die ideale Spielwiese für die mehrstimmigen Vocals, die nicht selten Ohrwürmer kredenzen und deren Geschichten so manche Sehnsucht wecken. „Beteigeuze“ ist vertontes Fernweh!

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02.10.2011 FLAMINGO CREATURES & HERING UND SEINE SIEBEN SACHEN

@ Kult Würzburg
Einlass: 20:00 Uhr
Beginn 20:30 Uhr
Eintritt frei!

Das Kult Würzburg feiert Geburtstag. Mit dabei:

Flamingo CreaturesFLAMINGO CREATURES & HERING UND SEINE SIEBEN SACHEN
Ein Neo-Psychedelic-New-Age-Industrial-Noise-Happening für Körper, Geist und Seele!

Wenn Ruth Maria Adam und Ronnie Oliveras nicht im psychedelischen Kollektiv Datashock bunte Klangteppiche knüpfen, so stricken sie im Duo mittels Glöckchen, Geigen, Gitarre und diverser elektronischer Elemente an einer ebenso zarten wie detailreichen und frei improvisierten Musik, die einerseits um ihre historischen Vorbilder (Cluster, Harmonia) weiß und andererseits im gegenwärtig blühenden neopsychedelischen Underground zuhause ist.

Ebenfalls dort heimisch ist Hering und seine sieben Sachen, das Solo-Projekt von Daniel Voigt. Unerschrocken und mit Mut zum Risiko bringt er mit einer abenteuerlichen Mischung aus New-New-Age und Post-Industrial-Music die Ohren seines Publikums zum Klingeln.

Om, Amen, Shalom & Prost – kommt zahlreich!

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