Archiv für April 2012

13.04.2012 – TV BUDDHAS + SEX JAMS

13.04.2012 – TV BUDDHAS + SEX JAMS
@Immerhin, WUE

Einlass: 21.00Uhr
Beginn: 21.30Uhr

TV BUDDHAS (Tel Aviv / Berlin)

Die drei Wahlberliner, die ursprünglich aus Tel Aviv stammen, spielen im Jahr durchschnittlich 200 Konzerte weltweit und sind nun auch wieder bei uns zu Gast. Zu hören gibt es gewinnend schnellen Punk der Sorte Hüsker Dü, Wipers und Replacements. Mit zwei Gitarren und Minimal-Schlagzeug klingen sie, als hätten sie sich damals den Proberaum mit allen amerikanischen Proto-Punk Größen a la MC5 und Stooges geteilt und setzten dies nur in ihrer eigenen Garage fort. Doch nicht nur das macht sie sympathisch. Auch sonst sind die Buddhas Punk im Sinne des DIY. Sowohl ihre Aufnahmen, als auch ihr Booking übernimmt die Band selbst, was bei den zahlreichen Shows und den vielen Releases auf eine Menge Arbeit und umso mehr Herzblut schließen lässt. Mit ihrem neuesten EP “BAND IN THE MODERN WORLD” (Trost) gehen sie nun auf Tour.
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SEX JAMS (Wien )
Mit dabei sind die fünf aus Wien, die schon seit Sommer 2008 als Band zusammen Musik machen. Diese erinnert an alles, was in den späten 80er und frühen 90er Jahren schon gut war. Irgendwo zwischen Punk und Noisepop erinnern sie an Sonic Youth, aber auch an Les Savy Fav. Coole Langeweile/Agilität/Weltverdr uss/Aufbegehren gibt es alles auf einmal. Wunderbarst verlärmt, latent – tanzbar, schroff – ohrwurmtauglich, nervig und avantgardistisch, sind Sex Jams voll von Gegensätzen, aber mitreißend zu gleich.
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18.04.2012 – UMBERTO + KVELD

18.04.2012 – UMBERTO + KVELD
@Cairo, WUE

Einlass: 20.30Uhr
Beginn: 21.00Uhr

UMBERTO (Kansas City, MO, USA)
Umberto. Das ist das Alter Ego des Musikers Matt Hill. Mit diesem One-Man-Band Projekt entpuppt sich Umberto aus Kansas City/USA als ein wahrer Meister der Horror-Film-Soundtrack Ästhetik. Seine Musik ist eine hypnotische, alles verzehrende Reise, auf der man durch eine neblige, neonbeleuchtete Welt der Friedhöfe, Stalker, Geisterbahnen, Hexen und blutige Leichen taumelt. Man wird erinnert an den beunruhigenden Progressive Rock von Goblin und die finstere, dystopische Synthie-Arbeit eines John Carpenter. Seine gefeierten Releases erhalten viel Lob für ihre erstaunliche Mixtur aus Gothic-Klängen und Italo-Disco-und New-Wave-Synthie-Pop,die wiederum an die melancholische Intensität eines Dario Argento Soundtrack erinnert. Das Gespür für zyklische Melodien und pulsierenden Rhythmen teilt er beispielsweise mit Zeitgenossen wie Zombi, Xander Harris und Gatekeeper. Live wird das ganze dann noch filmisch und nebelmaschinentechnisch (!) untermalt!
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KVELD (Würzburg)
Kveld bedeutet Poststep aus Würzburg, bedeutet städtische Melancholie in tragendem Tempo, handgemachte elektronische Musik, die sich wie aus Traumwelten zu ergeben scheint.
Das Genre bietet so gut wie keine Einschränkungen, und so bedient sich kveld aus den unterschiedlichsten Einflüssen, an Postrock Gitarren ebenso wie an Synthesizerflächen aus Dubsteptracks und diversen Gesangsschnipseln , dazu Rhythmen, die von House Tracks auf halber Geschwindigkeit zu stammen scheinen. Man hört die unterschiedlichsten Elemente, die sich überlagern, im Hall verschwinden und somit ein einen vielschichtigen Klangteppich auslegen.
Mit Synthesizern, Gitarreneffekten, Saiteninstrumenten und Videountermalung wird kveld im Cairo sein Bühnendebut geben, und man darf sich auf eine atmosphärische und überraschende Liveperformance freuen.
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28.04.2012 -25 Jahre Cairo Fest

28.04.2012 -25 Jahre Cairo Fest
@Cairo, WUE

Einlass: 18.00Uhr
Beginn: 18.00Uhr

25 Jahre Cairo – Das Fest
DAS CAIRO FEIERT SEINEN 25.GEBURTSTAG!

„Auf zwei Bühnen werden an dem Abend jeweils von unseren Veranstaltergruppen präsentierte Künstler auftreten, unter anderem Sizarr (Tanzklub), Fuck Art, Let’s Dance (Kellerperle, danke!), Tannhäuser Sterben und das Tod (xyeahx), Panda People (kommküssen), The Wind Up Robots Killed My Cat (akkustisch) und Old Seed (just good shows). Die Würzburger Rockgemeinschaft präsentiert sich, mit vier Bands, auf der Studiobühne mit den “Mini-Quickies”.

Außerdem wird es im und am Haus Installationen (Katha Schmidt, Laserkoala, Herr Pfeffer) geben, es wird gegrillt, ein Film gezeigt und überhaupt freuen wir uns schon sehr!

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TANNHÄUSER STERBEN & DAS TOD (Berlin)
Der etwas sperrige Name TANNHÄUSER STERBEN UND DAS TOD lässt weder im ersten noch im zweiten Moment darauf schließen, dass sich hier zwei Größen der deutschen Elektropunkszene zusammen getan haben , um eine Band zu formen die sich jeglicher Kategorisierung und Beschreibung entzieht: Thomas Mahmoud (Von Spar) und Gerald Mandl (Mediengruppe Telekommander) sind sicher Namen, welche dem einen oder andern geläufig sind.

Nach ein paar EPs und einer DVD erschien mit »Eigengift« im Juni 2011 das erste »richtige« Album des Berliner Duos auf Altin Village & Mine.

Nach einem kurzen Einstieg mit dem rhythmischen “Virus“ zeigt gleich der zweite Song “Glashaus“, was einen im weiteren Verlauf erwartet. Repetitives Gitarrenspiel rhythmische, fast schon rituelle Gesangsfetzen etwas elektronische Hintergründe und ein einfacher, sparsamer Rhythmus. Das klingt ziemlich archaisch, bietet aber intensive düstere, fast schon ängstliche Gefühlswelten, die im Dunklen besonders schön zur Geltung kommen.

Der folgende Titel “Endfilm“ hat schon fast ein poppig-rockiges Flair mit großer Bassbetonung, wird aber durch Pausen und Soundexperimente immer wieder zerpflückt. Dieses spannende Zwischenspiel zwischen Bekanntem und Unbekanntem lässt sich auch in den restlichen Albumtracks wiederfinden.

„Hübsche wie rustikale Schnittmenge zwischen rhythmischer Geräuschcollage und minimaler Tanzmusik.

Mit einem Bass, einem Schlagzeug (Sebastian Vogel von Kante und Britta), das gern mal nach John Bonham schaut, einiger Elektronik, haufenweise Effekt-Tretern und vor allem roh gezimmerten Loops und Samples aus Tonträgern und Field Recordings konstruieren die beiden stets minimale, rumpelige und repetitive Collagen.

Das klingt zwar gern mal hypnotisch, dubbig und krautig, wirkt aber durch den verzerrten und bisweilen hysterischen Gesang, den fahrig-rauen, lärmigen und rustikalen Gesamtsound und den Einbau von geräuschhaften und konkreten Industrial- und Noise-Elementen alles andere als verkifft, beschaulich oder sonst wie bequem. Hart, aber interessant.“

(intro.de)
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12.05.2012 – KOMMANDO SONNE-NMILCH + DIE NERVEN

12.05.2012 – KOMMANDO SONNE-NMILCH + DIE NERVEN
@Cairo, WUE

Einlass: 20.30Uhr
Beginn: 21.00Uhr
VVK 11 EUR, (Cairo, H2O, Herr Pfeffer, online: cairo.wue.de); AK 13 EUR

KOMMANDO SONNE-NMILCH (Hamburg)

Ex-Oma Hans, -Dackelblut, -Angeschissen… PUNK!

1999 als Nebenprojekt von Jens Rachut (man nennt ihn „Punkikone“, was ihn scheinbar nicht weiter interessiert) erfunden und das Album „Hässlich Neu“ in einer Hütte in Norwegen mit Musikern von No Menas No und Stereo Total eingespielt. Ruhe bis 2004. Dann veröffentlichte dieser inzwischen ungleiche Haufen aus Schauspielern und Musikern die Alben „Der Specht baut keine Häuser mehr“ (2004), „Jamaica“ (2007), „Scheisse nicht schon wieder Bernstein“ (2008) und „Pfingsten“ (2010) und geht damit auch noch auf Tour.
Zugegeben, man sollte es hier erwähnen: Nach dem Ableben von OMA HANS (die sich bekanntlich während einer wachsenden Massenhysterie der Konzertbesucher auflösten) wird mit dem KOMMANDO beinahe nahtlos Bestes, bestens verklöppelt und da wieder angelötet wo Oma aufgehört hatte. Oder aber auch nicht ? Denn beim KOMMANDO S. scheint es musikalisch experimenteller, direkter, ekliger und textlich wirkungsvoller zur Sache zu gehen.
Kompromisslosigkeit – keine Rücksicht. „Ich lieb Dich nicht und ich sag’s Dir gleich“. Keiner der Mitwirkenden Akteure muss beweisen, erklären oder kurz zurückschauen um zu sehen ob auch alle mitkommen. Punkplatten? Wer sagt das? Egal, offensichtlich ist: Einer muss sowas ja machen. Bitte mal nachforschen unter „Jens Rachut“. Man wird neben Hörspielen auch das Theater entdecken.
Das KOMMANDO besteht aus Jens Rachut (Gesang Texte), sowie Andreas Ness (Gitarre und ebenso wie Rachut zuvor tätig bei Oma Hans, Dackelblut, Blumen am Arsch der Hölle, usw.), Stephan Mahler ( Schlagzeug – Slime, Angeschissen, etc.), Ronnie Kastanienallee (Bass) und Yvon Jansen (Gesang).

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DIE NERVEN (Stuttgart)

DIE NERVEN, das sind Prügelknabe Philipp Knnth, Wahngenie Julian Knnth und Berufsmisanthrop Max Rrrrrr. Seit 2010 kämpfen die drei Stuttgarter mehr oder minder erfolgreich mit ihrem Noise-Punk gegen die Hörgewohnheiten von Max Mustermann. Auf den heutigen Tag haben sie 5 Alben aufgenommen, der neueste Ableger hört auf den Namen „Asoziale Medien“. Das Konzept ist denkbar einfach: Man stellt sich ohne Ideen und ohne Songs in einen Raum, mikrofoniert alles, spielt los und schneidet daraus einzelne Lieder. Das ganze nennt man dann Album. Live beweisen DIE NERVEN gekonnt ihr Können. Es könnte laut werden

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25.05.2012 – THIS TOWN NEEDS GUNS + MUTINY ON THE BOUNTY

25.05.2012 – THIS TOWN NEEDS GUNS + MUTINY ON THE BOUNTY
@Cairo, WUE

Einlass: 20.30Uhr
Beginn: 21.00Uhr

THIS TOWN NEEDS GUNS (Oxford, UK)
Was braucht eine Band? Würde man diese Frage auf This Town Need Guns aus Oxford beziehen, braucht es eigentlich nicht mehr als eine treibende, verspielte aber effektive Gitarre, ein in Teilen rythmisch komplexes Schlagzeug und einen melodischen Bass. Über die Jahre hat sich der musikalische Output hin zu komplexeren Songstrukturen gewandelt, die Band war sich aber nie zu schade um hier und da große Pop-Momente aufblitzen zu lassen. Was hier so leichtfüßig daherkommt ist es auch. Detailverliebter, verspielter und hymnischer Math-Rock, mit der richtigen Portion Catchiness hier und da. 2004 gegründet, veröffentlichte die Band 2008 ihr Debütalbum Animals auf Sargent House. Auch die aktuelle 7” Adventure, Stamina & Anger beweist, dass man sich diese Band mal angesehen haben sollte.
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MUTINY ON THE BOUNTY (Luxemburg)
Mutiny on the Bounty sind ein dynamisches luxemburgisches Quartett, deren musikalischer Stil sich irgendwo zwischen Post-Hardcore à la At the Drive-In und Math-Rock nach Medications-Manier bewegt. Komplexe Songstrukturen mit überlappenden Gitarrenmelodien, punktgenaue Breaks und was sonst noch dazu gehört kriegt man hier alles in reifer Ausführung. Kein Wunder, dass sich MotB während ihrer jahrelangen Live-Erfahrungen schon mit Bands wie Russian Circles, These Arms are Snakes oder 31 Knots die Bühne teilen durften. Das 2009er Debüt „Danger Mouth“ wurde übrigens von Alan Douches gemastert.
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