14.11.2012 – DIE! DIE! DIE! & ED SCHRADER‘S MUSIC BEAT & UNUR

14.11.2012 – DIE! DIE! DIE! & ED SCHRADER‘S MUSIC BEAT & UNUR

@THEATER ENSEMBLE, WUE

Einlass: 20.30Uhr
Beginn: 21.00Uhr

DIE! DIE! DIE! (Dunedine, Neuseeland)

Die! Die! Die! haben ihr neues Album „Harmony“ (Golden Antenna) im Gepäck und kommen damit erneut nach Würzburg. Die Musik der drei Neuseeländer bewegt sich irgendwo in den Koordinaten D.C.-Postpunk, Noise- und Indierock. Das neue Album bringt dabei alles was Die! Die! Die! auszeichnet auf einen Nenner. Es vereint die Energie und Emotionen ihrer Live-Shows mit geistreichen Pop-Elementen, die hier und da zu erkennen sind. Dabei umgehen Die! Die! Die! die Gefahr in all zu seichte Gewässer abzudriften. Es scheint als sei „Harmony“ die Symbiose aus dem letzten Album „Form“ und dem Zweitwerk „Promises, Promises“. Technisch kommt das ganze gewohnt gekonnt daher. Agiles Drumming, spannende Melodiebögen mit nach vorne groovendem Bass-Spiel. Zu viel Harmonie sollte man trotzdem nicht erwarten. Live gehen Die! Die! Die! keine Kompromisse ein.

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ED SCHRADER‘S MUSIC BEAT (Baltimore, MD, USA)

Bewaffnet mit nur einer Floortom und einem Bass, reduzieren Ed Schrader’s Music Beat den Pop auf seine organischen Bestandteile: ein Beat, eine Bassline und gecroonte Vocals, die sich sofort festsetzen. Und dabei gleicht die Gründung der Zweimann-Band einem Unfall: Ed Schrader hatte bereits seit Mitte der 2000er unter seinem eigenen Namen Musik gemacht, bevor er sich für eine Show mit seinem Mitbewohner Devlin Rice (Nuclear Power Pants) zusammentat. Die Show wurde zu purer Magie und sowohl die Reaktion des Publikums als auch das Gefühl zwischen beiden machte klar: das kann es nicht gewesen sein. Devlin und Ed formierten ED SCHRADER’S MUSIC BEAT und veröffentlichten eine 7″ auf LOAD Records und tourten extensiv mit u.a. Lightning Bolt, Future Islands und Dan Deacon. Nun liegt endlich das Debüt-Album vor: So wunderbar frisch hat selten ein Act Einflüsse von PIL, Dead Kennedys und Joy Division gekoppelt, mit einer atemberaubenden Bühnenpräsenz versehen, sie auf das wesentliche runtergekocht und regelrecht in Richtung Publikum geschleudert.

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UNUR (Chicago, IL, USA)

Wem Bands wie Tubeway Army oder KaS Product als Referenzen nachgesagt werden und wer darüber hinaus seine Musik auf Kassetten vertreibt, dem wird schonmal Nostalgie als Beweggrund unterstellt. Davon will Patrick Scott alias Unur aber nichts wissen: Unur „is about looking forward and figuring out how to live in a wide-open yet alienating
future“. Diese Zukunft klingt nach Stakkato-Drums, oldschool Synthies, verschrobenen Gitarren und leicht entrücktem Gesang – „minimal, dystopian post-something“ eben.
Für Leute die ihren letzten Kasetten-Recorder schon 1992 an ein einen kapitalen Bandsalat verloren haben gibt es die beiden Kasetten-Releases „Anywhere“ und „Anyone“ (beide Modern Tapes) jetzt auch als handliches 12′‘ Vinyl „Anywhere/Anyone“ (Genetic Music).

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