Archiv für November 2012

22.12.2012 – NATIVE & HARKE

@Cairo, WUE

Einlass: 21.00Uhr
Beginn: 21.30Uhr

NATIVE (Northwest Indiana, USA))
NATIVE haben angefangen wie so viele andere auch. Man kannte sich schon länger, hat in verschiedenen Bands mehr oder minder gute Musik gemacht und findet dann zusammen um eine gemeinsame Band zu sein. Man nimmt Songs auf und spielt Shows. Am besten so viele wie möglich. Man hat kein Label und bringt seine Musik eben selbst raus. So geschehen mit der Debüt-EP „WE DELETE; ERASE“. Soweit. Hier endet es dann auch für viele.

Nicht so bei NATIVE. Die geschmackssicheren Menschen bei Sargent House fanden die 6 Songs so überzeugend, dass sie die EP noch einmal herausbringen wollten. Gesagt, getan. Zitat: „Fuck it, we signed them – They rule. We love these Kids because they rock basements, houses, parking lots. Where ever they can play, they just do it – no white belts and no flat irons.“

Im Januar 2010 dann die erste LP „WRESTLING MOVES“. Noch mehr Shows. Im Frühjahr nächsten Jahres dann der Nachfolger auf Sargent House. Vorher: Noch mehr Shows. Eine davon im Cairo. Zur Musik bleibt zu sagen:

„There´s something about the age-to-talent ratio that makes the post-punk of the barely legal Indiana quartet Native both impressive and genuine. Perhaps it´s the group´s intelligent guitar work, which recalls the geometric riffs of Jawbox and Faraquet. Or maybe it´s the fact that the vocalist´s yelps sound more like a pissed Ian MacKaye than a Warped Tour screamo outfit.“
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HARKE (Würzburg)
HARKE spielen das, was man Post-Punk nennen kann. Man könnte ehrlich und authentisch schreiben, wenn ehrlich und authentisch heute nicht für Bands stehen würde, mit denen man besser nicht ehrlich und authentisch ein Bier trinken gehen möchte. HARKE jedenfalls gibt es schon länger, aber erst im letzten Jahr hat das ganze Ding bei diesem Vierer so richtig Fahrt aufgenommen. Vor einiger Zeit haben HARKE beim Endzeit-Festival in Nürnberg gespielt. Dort war im Vorfeld Folgendes zu lesen: „Deutschsprachiger Hardcore in Tradition von Turbostaat und Rachhut Bands. Doch hinter den Namen brauchen sich Harke nicht zu verstecken. Mit scharfen, wachen Blicke beobachten sie die Welt, klingen dabei kantig und unbequem ohne den Pop im Hardcore zu vergessen. Eine Mischung die man sich in ihrer Explosivität sicher nicht entgehen lassen sollte.“ Das trifft es doch ziemlich gut.
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