Archiv für Oktober 2014

22.10.2014 Jail Weddings

22.10.2014 Jail Weddings
@Cairo, WUE

Einlass: 21.00Uhr
Beginn: 21:30Uhr

JAIL WEDDINGS
Jail Weddings aus Los Angeles haben ein Faible für dick aufgetragenen Power-Pop. Dazu passt auch, dass sie meist in großer Besetzung, mit Backgroundchor, zu acht, zu neunt auf der Bühne auftauchen. Ihre Wurzeln hat die Band um Sänger und Songwriter Gabriel Hart und den Schlagzeuger Dave Clifford allerdings im Postpunk und Hardcore. Sie selbst beschreiben ihre Musik so: wie die Pogues, als hätte Phil Spector sie produziert. Oder wie die Shangri-Las mit Nick Cave als Leadsänger. beides ziemlich gut trifft.
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11.09.2014 Datashock & Pretty Lightning

11.09.2014 Datashock & Pretty Lightning
@Cairo, WUE

Einlass: 20.30Uhr
Beginn: 21.00Uhr

DATASHOCK
Keine Oase in Sicht. Was tun? Das fragen sich auch Datashock auf ihrem neuen Album. Das musikalische Kollektiv vereint darauf in einer freien jam-basierten Art kosmisch-krautige Klänge mit psychedelischen Parts, die die Suche nach einer Oase angenehmer erscheinen lassen. Auch Freunde von Stoner oder Space-Rock werden in einzelnen Parts des neuen Albums den Ruf der Wüste hören können. Hier pendeln sich Synthesizer, Gitarren, Bass, Schlagzeug und Violine gepaart mit diversen Effekten und noch viel mehr andere akustische wie elektronische Gerätschaften in einem brodelnden Gebräu aufeinander ein, um unbeeindruckt von “zeitgenössischen musikalischen Trugbildern, nach alten Quellen frischer Sounds” (H.Adam) zu suchen und so dem “Tod in der Saarvanne” zu entgehen. Die kosmische Karawane durchstreift nach den “Pyramiden von Gießen” weiter die Wüste um am Ende sagen zu können: “Her mit dem Kelch, (das) hier muss es sein”.
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[Video]PRETTY LIGHTNING
Pretty Lightning wiederum sind ein Teil von Datashock. Was dieses Duo hier abliefert fällt jedoch eher unter die Rubrik heavy psychedelic Blues, gepaart mit Vocals die eher nach Geisterstimmen klingen. Treibende Drums und verhallte Gitarren, reduziert auf die Essenz. Sphärische Klänge aus einer anderen Dimension mit Gänsehauteffekt.
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21.07.2014 Geoff Farina

21.07.2014: Geoff Farina
@Cairo, WUE

Einlass: 18.00Uhr
Beginn: 19:00Uhr

Geoff Farina
Zwischen Virtuosität und Emotionalität dürfen nicht viele wie Geoff Farina unbeschämt Platz nehmen. Für Musiker und Nicht-Musiker zugleich hat er es gerade mit der Band Karate geschafft sich für eine kleine Ewigkeit einzuprägen. Seit 20 Jahren schreibt er wesentliche Songs und tourt unermüdlich durch die Welt. Zuletzt durfte man ihm im Verbund mit Chris Brokaw oder seiner Band Glorytellers erleben, die einige relevante Veröffentlichungen auf Southern Records vorweisen können. Nun erschien jüngst das erste Solowerk seit einem Jahrzehnt und es gibt wieder kein Vertun. „The Wishes Of The Dead“ ist ein Album geworden welches nicht nur im Ur-amerikanischen Folk seine Wurzeln schlägt sondern auch Geschichten zu erzählen weiss, die ihn erneut zu einem bedeutenden Beobachter kultureller Wirrungen seines Heimatlandes machen. Dabei lassen sich musikalisch Bezüge zwischen Nick Drake, Leonard Cohen, sowie Mississippi John Hurt, Sam McGhee und Blind Arthur Blake herstellen. Es wird eine Mischung aus Karate, Glorytellers, Secret Stars und neuen Songs geben
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12.07.2014 XyeahX Sommerfest

12.07.2014 XyeahX Sommerfest
@Cairo, WUE

Einlass: 17.30Uhr
Beginn: 18.00Uhr

XyeahX Sommerfest

MIT THE PHARMACY, FNFN, ZENTRALHEIZUNG OF DEATH (DES TODES), THE DROPOUT PATROL, WARM GRAVES & LOST GIRLS

+ Vegan BBQ, Free Icepops, Sommerbowle & weiterem Rahmenprogramm

The Pharmacy (Seattle, USA)
Seit beinahe zehn Jahren schon besticht das Trio durch hymnenhaften Garagerock/Artpunk mit Affinität zum psychedelischen Pop mit fuzzigen Gitarren, hämmernden MOOG-Lines und Drums. Nach drei Alben, etlichen Kleinformaten und zahlreichen Touren (mit u.a. Japanther, Vivian Girls, Kimya Dawson und Matt & Kim) kommen The Pharmacy erneut nach Würzburg.

Zentralheizung of Death (Des Todes) (Dresden et al., D)
Was pas­siert wenn man 4 – 5 ver­schie­de­ne Cha­rak­te­re in einen Raum ohne Son­nen­licht steckt der nach toten Kör­pern riecht? Es kommt so etwas her­aus wie ZHOD. Aber das ist na­tür­lich nur Ko­ket­te­rie für Pres­se-Infos. Noi­se-Rock, Surf-Rock, Ga­ra­ge-Rock ir­gend­wer? ZOHD lie­fern es dir. Ein Klang­bild, dass sich stän­dig ver­än­dert, ag­gres­siv, ver­schro­ben und trei­bend. Für Fans von Thee Oh Sees, Ty Segall, Jay Reatard usw..

Dropout Patrol (Berlin, D)
Schon seit über zehn Jahren, als damaliges Soloprojekt begonnen, gibt es Dropout Patrol. Seit dem ist viel passiert. Mittlerweile zu einer Bandbesetzung zusammengewachsen , einige liebevoll und chic gemachte Homerecordings sowie ein selbstbetiteltes Debüt-Album später spielen sie an diesem Abend erneut im Cairo. Es handelt sich um alte Bekannte, die unter anderem schon bei Kids Explode, Petethepiratesquid oder den Ex Best Friends aktiv sind und waren, die hier zeigen, dass eine Art Vertrautheit und ein Gespür für Melodien und ein wunderbar arrangiertes Songwriting vollkommen ausreichen um alles richtig zu machen. Man könnte an frühe Cat Power, Pavement oder auch Songs:Ohio denken, aber vor allem auch an eine eigenständige, frische Band, die man sich unbedingt ansehen sollte.

Warm Graves (Leipzig, D)
Warm Graves ist ein „Sci-Fi-Delic“ Trio aus Leipzig. Mit ihrem im Oktober 2014 erscheinenden Debüt “Ships Will Come” auf This Charming Man (u.a. Messer, Die Nerven, Kadavar) liefern sie ein Konzeptalbum, welches sich inhaltlich eng mit dystopischer Sciencefiction-Literatur verknüpft sieht. Dabei vermag es die Band einen surrealen Kosmos zu erschaffen, dessen traumwandlerische Stimmung von treibend- repetitiver Rhythmik getragen wird, während ein aus der ferne schallender Chor die Rolle des Leadgesangs übernimmt.

Lost Girls (Gießen, D)
Lost Girls in den Worten ihres Labels: „»Auf ihrer ersten EP „Isegrim“ zelebrieren die drei philantropen Kulturpessimisten von „Lost Girls“ jenes schamlose Suhlen im Weltschmerz, dass den Kategorischen Imperativ von Oma Hans mit Füßen tritt. Zwar schimmert ihr rudimentäres Fernstudium bei renommierten Lehrmeistern wie Rachut und Kamerun immer wieder durch, doch bereits im Opener „Benno“ wird deutlich, dass sie dabei einen ganz eigenwilligen Stil fahren […]« (Lala Schallplatten, 2012)

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