Archiv für April 2015

09.06.2015 FÖLLAKZOID & ZEMENT

09.06.2015 Föllakzoid & Zement
@Cairo, WUE

Einlass: 20.00Uhr
Beginn: 20:30Uhr

FÖLLAKZOID

Föllakzoid sind eine kosmisch-psychedelische Kraut-Band aus Chile. Man könnte sie als eine Band bezeichnen die mit minimalen Mitteln Maximales erreicht. Diese Musik zieht dich automatisch in einen Sog aus dem man nur schwer wieder heraus findet. Vor sieben Jahren in Santiago de Chile gegründet, haben Föllakzoid ihr mittlerweile drittes Album im Gepäck, auf dem ihr Sound noch reduzierter, dafür aber auch ausgereifter und stringenter, ja treibender wirkt. Diese Band läuft wie ein Uhrwerk. Wie eine Maschine die nicht aus dem Rythmus zu bringen ist gibt das Schlazeug eben diesen vor. Der Bass pulsiert, sodass diese Musik auch gut in einem Club funktionieren könnte, die Gitarre setzt mit viel Delay und Hall die Akzente die es braucht.. Apropo Maschine: Nachdem Juan Pablo, Diego und Domingo das Album aufgenommen und Schlagzeug, Bass sowie Gitarre im Kasten hatten, kam ATOM TM ins Spiel, der sich um die Synth-Parts auf dem Album kümmerte (Fun-Fact am Rande: Der Korg Syntheziser den er auf dem Album spielt wurde in den 80ern von Kraftwerk auf Tour benutzt, wobei wir wieder beim Thema Maschine wären), was dem Sound noch einmal eine ganz andere Note verleit. Wer Föllakzoid jedenfalls das letzte Mail im Cairo erleben durfte weiß was ihn erwartet, wer nicht sollte sich die Gelegenheit diesmal nicht entgehen lassen.

[Facebook]
[Bandcamp]
[Video]
[Video]
[Video]

ZEMENT

Bei diesem Duo geht es weniger um einen anorganischen Baustoff, als vielmehr um das kontrolliert improvisierte (Ab-)Driften in jambasierter Form. Mehr um analog trifft digital als um Schüttgut. Repetitiv krautige Klänge treffen auf psychedelische Sounds, Drones auf Noise und Elektronisches. Mal druckvoll nach vorne, mal auf einen Ton, eine Idee konzentrierend. Zement sind eine neue Band aus Würzburg. Zement sind auch der instrumentale Versuch etwas Anderes zu wagen, Altes einzureißen und wieder neu zusammenzusetzen. Zur Herstellung dieser Mixtur halten Schlagzeug, Gitarre, Synthesizer, Sampler und diverse andere Klangmaterialien Einzug um am Ende hoffentlich im Orbit zu landen.

[Website]
[Facebook]
[Video]
[Video]
[Video]

29.05.2015 HARKE & FRIENDS OF GAS

29.05.2015 Harke & Friends of Gas
@Cairo Studiobühne, WUE

Einlass: 20.30Uhr
Beginn: 21:00Uhr

HARKE

Harke verbiegen Telecaster-Gitarren, bis sie wieder Rund werden. Das ist was man als guten deutschsprachigen Post-Punk bezeichnen mag. Er kommt von Herzen und geht ins Bein. Mit scharfen, wachen Blicken beobachten sie die Welt, klingen dabei kantig und unbequem ohne dabei den Pop im Punk zu vergessen. Eine Mischung die man sich in ihrer Explosivität sicher nicht entgehen lassen sollte.

[Facebook]
[Bandcamp]
[Video]

FRIENDS OF GAS

Das Kollektiv “Friends of Gas” aus München bewegt sich mit monotonen, noisigen
Gitarreläufen und minimalistischem Text zwischen fester Struktur und Improvisation. Die
Protagonisten spielen sich an ihre Grenzen heran und doch nie darüber hinaus. Vor Publikum
werden die im Proberaum eingefangene Impulse zu impulsiven Stücken ausgebreitet und ge-
konnt in neue Richtungen getrieben.

[Website]
[Bandcamp]
[Video]

27.05.2015 SEE THROUGH DRESSES & DES ARK

27.05.2015 See Through Dresses & Des Ark
@Cairo, WUE

Einlass: 20.30Uhr
Beginn: 21:00Uhr

SEE THROUGH DRESSES

Die Band um Mathew Carroll and Sara Bertuldo klingt nach klassischem Post-Punk und New-Wave der 80er, zum musikalischen Fundament gehören außerdem Shoegaze und der Dream-Pop der 90er. Pulsierende Gitarren, treibende Rythmen und der Gesang versinkt im Hall. Im Dezember 2013 veröffentlichten See Through Dresses ihr Debüt-Album, es folgte ausgiebiges touren. Hört man sich das Debüt an, helfen die sonnigen Pop-Momente, die das Album zudem versprüht, manchmal über das Grau des Alltags hinweg. Vielleicht wird ihnen das auch an diesem Abend live gelingen.

[Info]
[Bandcamp]
[Video]

DES ARK

Bei Des Ark weiß man nie genau, was einen erwartet. Angefangen als Quartett um Gitarristin Aimee Argote über zwei Veröffentlichungen als Duo mit dem Schlagzeuger Tim Herzog (Drums, Ex-Milemarker) wird schließlich Des Ark vorerst zum Solo-Projekt Argotes. Doch schließlich formiert sie wieder neue Bandmitglieder um sich, was aber nicht bedeutet, dass sie sich als Solokünstlerin zurückzieht. Dementsprechend kommt die ganze Sache mal laut und noisig, mal leise und introvertiert daher. Cat Power und PJ Harvey lassen grüßen. Live sind Des Ark allemal einen Besuch wert: Spannend, intensiv und zugleich zerbrechlich!

[Website]
[Bandcamp]
[Video]

18.04.2015 THE DROPTOUT PATROL & YOUNG HARE @ VILLA JUNGNIKL

18.04.2015 The Dorpout Patrol & Young Hare @ Villa Jungnikl
@Cairo, WUE

Einlass: 20.00Uhr
Beginn: 22:30Uhr

DAS KONZERT FINDET IN DER VILLA JUNGNIKL STATT!
(Zugang über Frankfurter Str. 87, hinter dem Theater Ensemble)

THE DROPOUT PATROL

Bereits seit 2001 schreibt Sängerin und Gitarristin JANA SOTZKO sehr persönliche Songs,gespickt mit feinfühligen Beobachtungen, präzisen Zustandsbeschreibungen und prägnanten Bildern zu den Themen ihrer Generation wie Scheitern, Zweifeln und Gefühlen des Verlorenseins. Nach einigen Jahren Pause wurde das Projekt 2011 als komplette Band bestehend aus KRISTOF KÜNSSLER (Drums), STEFAN DIESSNER (Bass / Gitarre) und ULRICH KALLISKE (Bass / Gitarre) und Jana Sotzko wieder belebt und neu erfunden. Die Bandmitglieder sind einander durch frühere Bandprojekte seit vielen Jahren verbunden undlegten nach zahlreichen gemeinsamen Konzerten im Herbst 2012 das Debütalbum vor, das in seiner Verletzlichkeit an den schwermütigen Indie Rock von Acts wie SONGS: OHIA, KARATE, JASON MOLINA oder DAMIEN JURADO erinnerte. Es folgten zwei Jahre intensiven Tourens. Parallel wurden die Songs für das neue Album geschrieben, welches die musikalische
Weiterentwicklung der Band widerspiegelt. Auch durch das viele gemeinsame Spielen ist der Sound seit dem Debüt dynamischer und ausgereifter geworden.

[Website]
[Bandcamp]
[Video]

YOUNG HARE

Young Hares Musik oszilliert irgendwo zwischen Dreampop, Post-Punk, Tropical und Kraut. ‚Bringing summer back‘ – ähnlich wie Washed Out oder Wild Nothing zaubern sie sofort Erinnerungen an sonnige Tage hervor. Nach dem letztjährigen Album “Unbreak My Heart” haben Yound Hare vor kurzem die digitale EP “Gabs” veröffentlicht, die erneut zwischen DIY-Roots und Club-Kosmos oszilliert. Young Hare machen im besten Sinne worauf sie Bock haben. Die neue EP beweist das wieder einmal eindrucksvoll.

[Website]
[Bandcamp]