04.07.2015 XyeahX Summerfest 2015


@Cairo, WUE

Einlass: 17.30Uhr
Beginn: 18:00Uhr

XyeahX Summerfest

Wir präsentieren auf unserem diesjährigen Sommerfest sechs Bands von vier Kontinenten als eine bunte musikalische Mischung. Dazu wird vegan BBQ serviert, es gibt gratis Ice Pops, gehaltvolle Sommerbowle, die ein oder andere Überraschung u.v.m.!

>Die! Die! Die! (Dunedin, Neuseeland, Sounds of Subterrania)

Das neuseeländische Powertrio kommt mit ihrem bereits fünften Album “S.W.I.M.” (Sounds of Subterrania) erneut zu uns. Musikalisch bewegen sich Die! Die! Die! irgendwo in den Koordinaten D.C.-Postpunk, Noiserock und Shoegaze. Durch agiles Drumming, nach vorne groovende Bassläufe, verhalltes Gitarrengewitter und Andrew Wilsons immer leicht aufgekratzten Gesang schaffen es die drei Neuseeländer auf technisch höchstem Niveau vom ersten bis zum letzten Takt zu überzeugen und haben sich die Bezeichnung “Ausnahmeband” redlich verdient, denn live sind sie eine Wucht, keine Frage!

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>Human Abfall (Stuttgart/Berlin, Sounds of Subterrania)

Auf ihrem vom Fachpersonal völlig zurecht hochgelobten Longplayer “Tanztee von Unten” (Sounds of Subterrania) verpacken die Stuttgarter Kaltschnauzen allerhand manische DaDa-Parolen in Früh-80er-Sound, welcher dem Punk der Marke Mittagspause, S.Y.P.H. und dem Postpunk der Grauzone und Campingsex nicht ganz unähnlich ist. Noisiger Gitarrensound mit knarzigen, dem Wave zugewandten Bassläufen und einem zielsetzend, minimalistisch scheppernden Schlagzeugbeat treffen auf Texte, in denen sich Gefühle, Alltagsgegenstände, Zustände und existenzialistische Wirren des modernen Lebens widerspiegeln. Keine Betroffenheit – denn über dieses Stadium sind Human Abfall längst schon hinaus. Man spürt die Stadt, den Beton, den Dreck. Man spürt den Teil der Gesellschaft über den niemand gerne redet. In diesem Sinne: “Stuttgart Kaputtgart” (Ätzer 81)!

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>Celestial Shore (Brooklyn, NY, USA, Hometapes)

Celestial Shore klingen auf ihrem neuen Album “Enter Ghost” (Hometapes), als ob sich Pavement, die Pixies und die Zombies erst kreuzen und dann dekonstruieren würden, dazu hoher Gesang und ein klares Harmoniegefühl. Bei allen kantigen Nickeligkeiten, die sie sich zwischen rein erlauben, bleibt immer noch Platz für ein hochgradig labyrinthartiges Songwriting mit gewinnbringenden, manchmal auch “hazy” wirkenden Gesangsmelodien und trickreichen, immer wieder lärmigen Passagen. All das trifft auf psychedelisch-energetischen Untertöne voller Überraschungen und Intensitätswechseln.

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>Holydrug Couple (Santiago de Chile, Sacred Bones)

Der perfekte Soundtrack für eine laue Sommernacht und deshalb passenderweise bei unserem Sommerfest (Für die laue Sommernacht können wir nicht garantieren, aber wir hoffen, dass sie da sein wird.). Dreampop-Psychedelic-Rock aus Santiago (Chile), in dem auch die verträumten Moods von Soundtracks französischer Filme aus den siebziger und achtziger Jahren und der Bass von Serge Gainsbourg-Scheiben eine Rolle spielen. Ihr neues Album “Moonlust” (Sacred Bones) wagt sich damit nachdrücklich aus der Schublade des Psych Rock hinaus. Dazu kommen Inspirationen von südamerikanischen Synthpop Acts aus den Achtzigern wie Los Encargados, Virus und Los Prisioneros. Man hört hier und da auch die Nähe zu Zeitgenossen wie Tame Impala.

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>Schwule Nuttenbullen (Köln, Phantom/Spastic Fantastic)

Schwuler wird´s nicht. Gehen Sie weiter. Der Punk ist gelutscht. Überpunk war gestern. Heute wird die Deutschrocknacht gefeiert. Und alle, alle sind sie gekommen. Joko und Klaas, Gott und Donkey Kong, Erdogan und Putin, all die Lemuren der Nacht. Ben Becker gibt den Einheizer. Und alle singen: So gehen die Deutschen, die Deutschen gehen so. Geladen haben die Schwulen Nuttenbullen. Sie tun es für Deutschland. Fürs Weltmeister-Schlaaand, Weißblech-Deutschland, sie tun es für dich und für mich. Und geben uns das, was wir verdienen … Schnaps bleibt Schnaps und Punk bleibt Punk. Und es soll niemand sagen, dass es sich im eigenen Museum nicht gut leben lässt, wenn die Kohle auf der Deutschen Bank liegt. Diskurs in alle Richtungen. Die SNB stinkt nach Fisch, ist dumm und hat Angst vor der Deutschrocknacht.

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>Dulac (Berlin, It´s A Sic(!) Life)

Die mittlerweile von Frankfurt nach Berlin übergesiedelten Jungs haben vor zwei Jahren ein starkes Debüt-Album auf Taken By Surprise veröffentlicht. Mir ihrer neuen “Four Summers EP” (It’s A Sic(!) Life) liefern sie erneut eine tolle Mischung aus Garage, 77er Punk, Postpunk und Powerpop, die aber Eigenständigkeit trotzdem nicht vermissen lässt.

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