08.07.2017 – XYEAHX Summer Fest 2017

@Cairo, WUE

Einlass: 17.30Uhr
Beginn: 18:00Uhr

Wie jedes Jahr feiert die D.I.Y.-Konzertgruppe XYEAHX ihr Sommerfest im Innenhof und Saal vom Cairo. Neben fünf Livebands gibt es auch veganes BBQ, Sommerbowle und allerlei Schnickschnack, vielleicht auch eine Tischtennisplatte, aber wohl eher nicht. Bei schönem Wetter spielen die ersten Bands im Innenhof. Im Anschluss geht es ab 22:30 Uhr im Saal weiter.

DUCHESS SAYS (CA)

Das kanadische Quartett Duchess Says aus Montreal besteht nun schon seit über 13 Jahren und bezeichnet ihren noisig-wavigen Synthsound selbst als Moog-Rock. Der Gesang von Annie-Claude Deschênes ist kraftvoll und erinnert zeitweise an die Punk-Queen Siouxsie Sioux. Im Oktober 2016 erschien nach 5 Jahren zudem ihr drittes Album „Sciences Nouvelles“ auf Slovenly/Bonsound, auf dem ihr eigenwilligen Sound zwischen treibendem Synth Punk, düsterem Gothic-Sound, Riot Grrrl Punk und 80’s Science Fiction Wave zur vollen Blüte kommt. Berüchtigt ist die Band für ihre schweißtreibenden, ekstatischen Shows, die sie auch gerne mal an ungewöhnlichen Orten wie auf Golfplätzen, in Schaufenstern oder leerstehenden Gebäuden zelebrieren.

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BOYTOY (USA)

Boytoy ist ein Trio aus Brooklyn, das sich musikalisch in den Koordinaten Garage Punk, Dream Pop, Shoegaze und Surf bewegt. Über dem melodischen und sommerlichen Sound schwebt der Gesang mal ätherisch aber stets zurückgelehnt, was mir auch das beste Adjektiv scheint, um den Sound der Band kurz zu umreißen. Releases auf Papercup Music und Burger. Oder wie es offiziell heisst: „Boytoy’s music makes you feel like summertime. Like smoking weed by a river. They’ve been described as alt-pop-shoegaze, but they definitely have garage and punk elements, a skateboarding-barefoot-to-the-beach vibe.“

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DIE TUNNEL (D)

Die Tunnel aus Berlin spielen düsteren Garage / Synth Punk, der an Wipers, frühe Tuxedomoon oder The Sound erinnert. Viele Information findet man noch nicht über die junge Band. Es erscheint bald eine EP, es sind Leute von den grandiosen Dulac am Start und es klingt alles sehr sehr vielversprechend. (Noch) Geheimtipp! O-Ton: „Hardcore basierter, kühl-psychedelischer Sound von einem Planeten, auf dem der Ostblock gewonnen hat, so als hätte Jerry Garcia Grateful Dead 1979 in einem Vorort von LA mit Enver Hodscha, Damon Edge, Bruce Lee und Lassie gegründet.“ – D. Kranz Debüt-EP auf tomatenplatten im September 2017

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MOCK (Berlin)

Ebenfalls aus Berlin kommen mOck und spielen Math Rock in klassischer Trio-Besetzung, dem man die Spielfreude anmerkt. Reduzierte, melodische Passagen treffen auf Post-Punk-Rhythmik und minimalistische Jams, dazu eine Portion Indie und fertig ist ein anspruchsvolles Ganzes mit viel Liebe zum Detail. Ihre Musik erinnert dabei an frühe Karate, Dianogah oder Joan of Arc. Fun fact: Passenderweise wurde ihre Debut-LP von John McEntire von Tortoise gemischt. Offiziös heisst es: „Keep your eyes and ears peeled, because every moment is a waking one, every beat is a gesture, every note is a delicately placed object.“

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AG FORM (Berlin)

Ähnlich wie ihre Freunde von mOck spielt die Arbeitsgemeinschaft Form leicht-frickeligen, aber rein instrumentalen Post-Rock mit Jazz-Kante. Der Name der Arbeitsgemeinschaft Form ist auf ihren Plural angelegt: es geht darum, zu verstehen, dass eine Band immer aus Vielen oder Mehreren besteht, dass Musik – formal – aus Vielem besteht. In diesem Sinne liefert die AG Instrumentalmusik aus allen Einflussspähren ihrer Beteiligten – hier treffen sie sich auch mit den Versatzstücken der Gruppe mOck und gehen deshalb gemeinsam auf Tour.

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