Archiv der Kategorie 'Past'

05.10.2015 Dope Body & Exchampion

05.10.2015 Dope Body & Exchampion
@Cairo, Würzburg

Einlass: 20.00Uhr
Beginn: 20:30Uhr

DOPE BODY

Das Quartett aus Baltimore verbindet hypnotische Psych-Elemente mit wuchtigem Noise-Rock, frickelig-jazzigem Mathrock und ungestümen Protopunk. Tief in dem struppigen Geäst von mahlenden Sounds, kreischender Entrüstung und unvorhersehbaren Strukturen schaffen es Dope Body gleichzeitig eine eigentümliche Eingängigkeit und Groovyness zu entwickeln.

Ihre musikalische Offenheit und Experimentierfreude zeigen sich auf ihrem aktuellen Album “LIFER”, das sich nun auch zunehmend dem psychedelischen Sound der 70er Jahre öffnet. So wird noch eine extra Schippe Durchgeknalltheit draufgelegt. Zur Tour erscheint ihr neues Album “Kunk”, das in der selben Recording-Session wie das Album “LIFER” entstand und bereits spannend erwartet wird.
Wer Fugazi, Black Flag, The Jesus Lizard, Pissed Jeans oder Flipper mag, wird Dope Body lieben!

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EXCHAMPION

Benjamin aka EXCHAMPION bastelt aus jeder Menge Effektpedalen und einem minimalistischen Drum-Set ein frickliges Musikgefährt, in dem Drum&Bass auf Electronica trifft und Post-Punk auf IDM.

Neben weirden Synthilines die durch Effekte geschleift werden steht das agile, kreative Schlagzeugspiel im Vordergrund. Eigentlich bräuchte er vier Hände, aber es gelingt ihm auch mit zweien erstaunlich gut seine Ideen live umzusetzen.

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17.09.2015 CAMERA & THE DELAY IN THE UNIVERSAL LOOP

17.09.2015 CAMERA & THE DELAY IN THE UNIVERSAL LOOP
@Cairo, Würzburg

Einlass: 20.30Uhr
Beginn: 21:00Uhr

CAMERA

CAMERA machen Krautrock, ohne aber Bands wie Neu! oder Can zu imitieren. Referenzen sind ganz klar erkennbar, aber dieser motorische Sound, gepaart mit psychedelischen Keyboards und Gitarren hat schon etwas ganz eigenes.

Die Richtung geht bei allen Einflüssen trotzdem immer nach vorne, angetrieben von einem Schlagzeug, bei dem sich Klaus Dinger sicher auch gefreut hätte.
Getreu ihrem Motto überall zu spielen, hat es die Band bereits bis nach Russland und die USA geführt, aber auch auf den Straßen von Berlin fühlen sich Camera live zu Hause.

Auch live lässt sich die Band dorthin treiben, wohin es gerade eben passend ist: “We start playing and simply go with the flow”, wie Keyboarder Timm Brockmann es treffend beschreibt. Dass hier dann eben oft etwas herauskommt was man Krautrock nennen kann ist bestimmt nicht unbedingt das Schlechteste.

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THE DELAY IN THE UNIVERSAL LOOP

Dieser 19-jährige junge Mann aus Italien kombiniert Synthesizer, Bass, Piano und Vokals und erschafft so eine Mixtur aus Electro, Indietronica , Acid , Downtempo , Psychedelic und IDM. Er nennt es selbst die „untanzbarste elektronische Musik im Universum“. Wird spannend!

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11.09.2015 – 12.09.2015 // 10. Trainspotting Festival

11.09.2015 -12.09.2015 10. Trainspotting Festival
@Cairo, Würzburg

Einlass: 19.30Uhr
Beginn: 20:00Uhr

Dieses Jahr findet am 11.& 12. September das 10. Trainspotting Fest statt – das 2. Mal im Cairo.
Es wird wie jedes Mal eine Mischung aus Punk, Hardcore und Metal geben und natürlich auch leckeres veganes Essen!

Bands FREITAG:

NERVOSAS

Das Trio kommt mit seinem zweiten Album auf Dirtnap zum ersten Mal nach Europa und bringt uns mitreißenden Dark Punk/Postpunk, der sowohl beeinflusst ist von alten Hasen wie Killing Joke, Wipers oder Dead Moon, als auch an aktuellere Weggefährten wie The Estranged, Autistic Youth, Hex Dispensers oder Spectres erinnert. Das heisst übersetzt: Punkrock-Schwermut mit treibenden Songs, melancholischen Hooks und Riffs en Masse. Düster, manisch, obsessiv.

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THE TIDAL SLEEP

Post Hardcore goes Melodic-Olymp 2.0! Kräftiger, knurriger Sound auf This Charming Man Records, welcher von einem filigran bis peitschend gespielten Schlagzeug angefeuert wird. Neben all dem Getöse gelingt es der Band, Songs einzustreuen, die durch ihre Fragilität und Traurigkeit eine tiefe Verbeugung vor den Emo-Helden der 90er sein könnte. Im Großen und Ganzen kann man progressiven Postrock mit Hardcore wahrscheinlich nicht besser und Zerbrechlichkeit und Angepisstheit nicht charmanter kombinieren.

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TELEDROME

Teledrome sind eine Synthpunk All-Star Band aus Calgary, Canada mit Leuten von u.a. Sedatives, Cryptomaniacs, White Wires, Ketamines u.v.a. Der Sound ist eine perfekte Mischung aus The Units (!), Spits-Synthpunk, Gary Numan E-Pop und New Order Electronic Dance Music mit ein paar düsteren Nuancen à la Fad Gadget, Digital Leather oder Lost Sounds.

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OPILIONES

Neue Band um Ex-Kenzaris Middle Kata Mitglieder spielen 1A Punk Rock aus der San Diego Ecke á la Hot Snakes….

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Bands SAMSTAG

PHANTOM WINTER

Phantom Winter: Die früheren Mitglieder von Omega Massif machen “Winter Doom” und führen jetzt konsequent fort, was sie mit eben jener Band damals begonnen haben.

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GEEZERS

Die GE­EZERS aus Würz­burg spie­len Hard­core-Punk: dre­cki­ge Rock­mu­sik zwi­schen 90er Stock­holm-Sound und Mid-90s Eu­ro-Hard­core. “Ei­gen­wil­li­ge Mi­schung aus Punk­rock, Heavy Rock’n’Roll und Hard­core”, schrieb einst das OX, mit einem Sän­ger, “der un­fass­bar ver­sof­fen und ka­putt klingt”.

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+

BLACKSMOKER (Würzburg)

BODEN (Stuttgart)

GERANIÜM (Straßburg, F)

ZAGA ZAGA (ISR)

16.07.2015 VEXX // NO FUN // JERKNERDS @ VILLA JUNGNIKL

16.07.2015 Vexx // No Fun // Jerknerds
@Villa Jungnikl, Würzburg

Einlass: 20.30Uhr
Beginn: 21:00Uhr

VEXX

Was gibt es zu Vexx zu sagen? Underground Phänomen aus Olympia, Washington, Punk der besseren Schule, Gitarre, Bass, Drums, Gesang. Was willst du mehr? Die Drums rumpeln wie ein Mix aus der Wipers und Zero Boys-Rhytmusmaschine, die Gitarre keift und kreischt ohne Ende und Sängerin Mary Janes Vocals kommen, mal im Sprechgesang, dann wieder geschrien, so intesiv wie selten. Für Freunde von frühem Dangerhousezeug bis Night Birds und Hysterese. Noch ein Geheimtipp, wer weiß wie lange! Ihr Debüt-Album ist auf Upset the Rhythm und M Lady erschienen. Darauf gibt es 8 Songs, die für Fans von oben genannten Bands nichts zu wünschen übrig lassen. Live ein Klasse für sich!

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NO FUN

Gegründet Ende 2013 folgten zahlreiche Auftritte als Support für unter anderem Captain Planet, Dirct Hit, Get Dead und Toys That Kill sowie eine eigene Tour. Bei No Fun gibt es garagigen Punk mit kalifornischem Einschlag aus den 80ern zu hören. Das Debut-Album “how i spent my bummer vacation” ist fertig und soll noch in diesem Jahr erscheinen (erste Hörproben findet ihr in den Links). Nach ihrer Show im Cairo im März kommen sie erneut nach Würzburg. Geilo!

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JERKNERDS

Dieses Trio aus Aalborg spielt lauten Lo-Fi-Garage Punk, passt also hervoragend als dritte Band zu diesem Abend. Krachend minimales Schlagzeug-Set-Up, rumpelnde Bässe, verzerrt-minimalistisch aber effektive Gitarrenparts und ein Gesang der in den Refrains oft im Chor vorgetragen wird. Passt also perfekt zu diesem Abend. Mitte Juli bringt die Band in Eigenregie ihre neue 7” EP “Kicking it with the nerds” heraus und geht passend dazu auf Tour.

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Das Konzert findet in der Villa Jungnikl statt. Es gibt veganes BBQ, danach noch DJs und ein paar Dinge mehr.

04.07.2015 XyeahX Summerfest 2015


@Cairo, WUE

Einlass: 17.30Uhr
Beginn: 18:00Uhr

XyeahX Summerfest

Wir präsentieren auf unserem diesjährigen Sommerfest sechs Bands von vier Kontinenten als eine bunte musikalische Mischung. Dazu wird vegan BBQ serviert, es gibt gratis Ice Pops, gehaltvolle Sommerbowle, die ein oder andere Überraschung u.v.m.!

>Die! Die! Die! (Dunedin, Neuseeland, Sounds of Subterrania)

Das neuseeländische Powertrio kommt mit ihrem bereits fünften Album “S.W.I.M.” (Sounds of Subterrania) erneut zu uns. Musikalisch bewegen sich Die! Die! Die! irgendwo in den Koordinaten D.C.-Postpunk, Noiserock und Shoegaze. Durch agiles Drumming, nach vorne groovende Bassläufe, verhalltes Gitarrengewitter und Andrew Wilsons immer leicht aufgekratzten Gesang schaffen es die drei Neuseeländer auf technisch höchstem Niveau vom ersten bis zum letzten Takt zu überzeugen und haben sich die Bezeichnung “Ausnahmeband” redlich verdient, denn live sind sie eine Wucht, keine Frage!

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>Human Abfall (Stuttgart/Berlin, Sounds of Subterrania)

Auf ihrem vom Fachpersonal völlig zurecht hochgelobten Longplayer “Tanztee von Unten” (Sounds of Subterrania) verpacken die Stuttgarter Kaltschnauzen allerhand manische DaDa-Parolen in Früh-80er-Sound, welcher dem Punk der Marke Mittagspause, S.Y.P.H. und dem Postpunk der Grauzone und Campingsex nicht ganz unähnlich ist. Noisiger Gitarrensound mit knarzigen, dem Wave zugewandten Bassläufen und einem zielsetzend, minimalistisch scheppernden Schlagzeugbeat treffen auf Texte, in denen sich Gefühle, Alltagsgegenstände, Zustände und existenzialistische Wirren des modernen Lebens widerspiegeln. Keine Betroffenheit – denn über dieses Stadium sind Human Abfall längst schon hinaus. Man spürt die Stadt, den Beton, den Dreck. Man spürt den Teil der Gesellschaft über den niemand gerne redet. In diesem Sinne: “Stuttgart Kaputtgart” (Ätzer 81)!

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>Celestial Shore (Brooklyn, NY, USA, Hometapes)

Celestial Shore klingen auf ihrem neuen Album “Enter Ghost” (Hometapes), als ob sich Pavement, die Pixies und die Zombies erst kreuzen und dann dekonstruieren würden, dazu hoher Gesang und ein klares Harmoniegefühl. Bei allen kantigen Nickeligkeiten, die sie sich zwischen rein erlauben, bleibt immer noch Platz für ein hochgradig labyrinthartiges Songwriting mit gewinnbringenden, manchmal auch “hazy” wirkenden Gesangsmelodien und trickreichen, immer wieder lärmigen Passagen. All das trifft auf psychedelisch-energetischen Untertöne voller Überraschungen und Intensitätswechseln.

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>Holydrug Couple (Santiago de Chile, Sacred Bones)

Der perfekte Soundtrack für eine laue Sommernacht und deshalb passenderweise bei unserem Sommerfest (Für die laue Sommernacht können wir nicht garantieren, aber wir hoffen, dass sie da sein wird.). Dreampop-Psychedelic-Rock aus Santiago (Chile), in dem auch die verträumten Moods von Soundtracks französischer Filme aus den siebziger und achtziger Jahren und der Bass von Serge Gainsbourg-Scheiben eine Rolle spielen. Ihr neues Album “Moonlust” (Sacred Bones) wagt sich damit nachdrücklich aus der Schublade des Psych Rock hinaus. Dazu kommen Inspirationen von südamerikanischen Synthpop Acts aus den Achtzigern wie Los Encargados, Virus und Los Prisioneros. Man hört hier und da auch die Nähe zu Zeitgenossen wie Tame Impala.

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>Schwule Nuttenbullen (Köln, Phantom/Spastic Fantastic)

Schwuler wird´s nicht. Gehen Sie weiter. Der Punk ist gelutscht. Überpunk war gestern. Heute wird die Deutschrocknacht gefeiert. Und alle, alle sind sie gekommen. Joko und Klaas, Gott und Donkey Kong, Erdogan und Putin, all die Lemuren der Nacht. Ben Becker gibt den Einheizer. Und alle singen: So gehen die Deutschen, die Deutschen gehen so. Geladen haben die Schwulen Nuttenbullen. Sie tun es für Deutschland. Fürs Weltmeister-Schlaaand, Weißblech-Deutschland, sie tun es für dich und für mich. Und geben uns das, was wir verdienen … Schnaps bleibt Schnaps und Punk bleibt Punk. Und es soll niemand sagen, dass es sich im eigenen Museum nicht gut leben lässt, wenn die Kohle auf der Deutschen Bank liegt. Diskurs in alle Richtungen. Die SNB stinkt nach Fisch, ist dumm und hat Angst vor der Deutschrocknacht.

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>Dulac (Berlin, It´s A Sic(!) Life)

Die mittlerweile von Frankfurt nach Berlin übergesiedelten Jungs haben vor zwei Jahren ein starkes Debüt-Album auf Taken By Surprise veröffentlicht. Mir ihrer neuen “Four Summers EP” (It’s A Sic(!) Life) liefern sie erneut eine tolle Mischung aus Garage, 77er Punk, Postpunk und Powerpop, die aber Eigenständigkeit trotzdem nicht vermissen lässt.

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