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11.06.2016 DOWNTOWN BOYS & FRIENDS OF GAS


@Cairo, WUE

Einlass: 22.30Uhr
Beginn: 21:00Uhr

DOWNTOWN BOYS

Meet “America’s most exciting punk band” aka “bi bilingual political dance sax punk party from Providence”

DOWNTOWN BOYS (Providence, US)

Irgendwo zwischen wilder Tanzparty und wütendem politischen Feuer stehen die Punk-Ohrwürmer der DOWNTOWN BOYS, und sogar der Rolling Stone verneigte sich vor dieser DIY Band und kürte sie zu “America’s most exciting punk band“. “Full Communism”, das Debütalbum der DOWNTOWN BOYS, war eins der Schlüsselalben von 2015: ein wütendes und entflammendes Album, das zu den rebellischen Wurzeln des Punk zurückfand, sprühend vor Antirassismus und Antikapitalismus, und einem Schub wilden queeren Glitzer! Gegründet wurde die Latino-Punk-Band Anfang der 00er von ihrem Gitarristen Joey L. De Francesco und der Sängerin Victoria Ruiz in Providence. Mit dabei sind noch Bassistin Mary Regalado, Drummer Norlan Olivo und gleich zwei Saxofone (yes – Punksaxofone!) von Emmett Fitzgerald und Adrienne Berry. (Text Musikverein Nürnberg)

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FRIENDS OF GAS

FRIENDS OF GAS (München)

FRIENDS OF GAS aus München bewegen sich mit noisigen Gitarrenläufen, wuchtigen Half-Time-Beats und fragmentarischem Text zwischen fester Struktur und Improvisation, zwischen Post-Punk,Noise und der härteren Neuen Deutschen Welle. Sie spielten in letzter Zeit Supports für Die Nerven, Lydia Lunch und Sex Jams. Wenn Friends Of Gas den Perser betreten verbreitet sich sogleich ein benzindurchwirkter Lufthauch der irgendwie geil aber auch abstoßend ungesund riecht.

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25.05.2016 HUMAN ABFALL & COLD KIDS

25.05.2015 HUMAN ABFALL & COLD KIDS
@Cairo, WUE

Einlass: 20.00Uhr
Beginn: 20:30Uhr

Form & Zweck Tour

HUMAN ABFALL

HUMAN ABFALL (Stuttgart)

Nach Paris, San Bernardino, Boston, London, Madrid und vielen anderen dürfen wir keine Angst vor dem Leben haben und müssen alle lernen, wieder zur einstigen Normalität zurückzufinden. Aus diesem Grund ist die Musikgruppe Human Abfall aus der Wohnstadt Stuttgart mit ihrem zweiten Album “Form und Zweck” zurück.

Ohne in Betroffenheit zu verfallen, sondern anhand klarer Antworten zur Handlungsfähigkeit im Falschen beschreiben Human Abfall mit ihrer Musik humanitäre Krisen und menschliche Katastrophen. Musikalisch fügen sich Postpunk (à la The Gun Club, Grauzone und The Fall) mit Elementen des East Coast Hip-Hops (à la Mobb Deep, Wu-Tang Clan und Nas) zu einem sich dystopisch loopenden Klangteppich zusammen.
Auf diesen Teppich legt Sänger Flávio Bacon in lupenreinem Beamtendeutsch seinen manisch getriebenen Dada-Sprechgesang, der doppelbödig von der Tragödie eines Europas am Scheideweg erzählt.

“Form und Zweck” ist ein Album, das vom Leben am Ende eines Kulturzeitalters berichtet – nicht mehr und nicht weniger.

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COLD KIDS

COLD KIDS (BAMBERG / ERLANGEN)

Recht frische Band aus Bamberg und Erlangen. Klingen ungefähr so als würde sich Jens Rachut mit den Wipers auf einen Kaffee treffen. Genau richtig also, fast so als würdest du die Bausteine deiner tollen Punkjugend selbst nochmal neu anordnen können. Texte über Arbeit und Politik treffen auf Liebe und irgend so eine Sehnsucht die man sich halt irgendwie vor Augen hält.

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23.05.2016 MY DISCO & MIIRA

23.05.2015 MY DISCO & MIIRA
@Cairo, WUE

Einlass: 20.00Uhr
Beginn: 20:30Uhr

MY DISCO

MY DISCO (Melbourne, AUS)

Diese Band ist eine Wucht, die Definition von psysischem Konzerterleben. Präzision trifft auf einen Minimalismus der effektiv seinen Zweck erfüllt ohne einfach nur zweckdienlich gedacht zu sein. Klar fühlt man sich an Shellac erinnert, da trifft es sich gut, dass Steve Albini auch die vergangenen MY DISCO Alben produziert hat. Aber es würde dieser Band nicht gerechnet sie mit anderen zu vergleichen.

Das hier ist antirockistischer Präzisions-Postpunk, geformt aus Gitarre, Bass und Schlagzeug, der in seiner Verstörtheit wieder einmal beweist, warum lange Pausen und hypnotische Rythmen, sphärische Parts und tribal-artige Drums in dieser Kombination nur bei MY DISCO zu finden sind. Auf dem neuen Album wird diese Mixtur in ihrer Düsterheit noch einmal verdichtet. Live sicher wieder eine Wucht, wie gesagt!

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MIIRA

MIIRA (Nürnberg)

Raumfüllende Gitarrenflächen und verschobene Loops schaffen herzzerreißende Post-Rock Momente, nur um diese dann nach endlosen Wiederholungen an die Wand zu fahren. Wütende Berge türmen sich auf – ein einfaches sich wiederholen, sich drehen, sich steigern. Scheitern und und sich abwenden. Verstärkerwände laufen über. Zerfledderte Psychedelic-Riffs suchen einen Anfang. Irgendwo unten brodelt etwas lautes. Feedback und Bass. Eine Bewegung. Drums die sich immer weiter durch den Raum wühlen. Ob dabei Songs entstehen ist noch nicht abzusehen. Was gehört wo dazu?

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12.05.2016 Hildegard von Binge Drinking & Die Römischen Votzen

12.05.2016 HILDEGARD VON BINGE DRINKING & DIE RÖMISCHEN VOTZEN
Cairo, Würzburg

Einlass: 20:30Uhr
Beginn: 21:00 Uhr

Debüt-Album Release-Show!

HILDEGARD VON BINGE DRINKING

HILDEGARD VON BINGE DRINKING (unbreakmyheart, Knertz – hintere Sanderau)

Jesus ist tot. Punk auch. Und selbst wenn’s Spinner gibt, die das leugnen: Deal with it. Machen Hildegard von Binge Drinking ja auch. Von Punk ist nur das Skelett übrig, das Direkte, die Wut – nicht das Wiederkäuen des immer gleichen Einheitsbreis und der Glaube daran, dass kurz nach Discharge die Geschichte aufgehört hat. Apropos Glaube: Der war noch nie in the mix. Dafür Krautrock oder zumindest heilsame Essenzen davon: Schlagzeug motorisch. Synthieläufe von hier bis Wolperath. Und der Vocoder, der schon bei Kraftwerk aus dem mittelmäßigen Sänger Ralf Hütter den grandiosen Sänger Ralf Hütter gemacht hat.

Jetzt also, nach 70 Shows zwischen Fusion, Christopher Street Day und französischem Bierfest: Debütalbum. Namens “Hildegard von Binge Drinking” und zum Thema Schlaf. Ein Soundtrack der Träume – aber eher solcher, die man hat, wenn man betrunken unter einem flackernden Deckenlicht einschläft: kalter Schweiß, unkontrollierbares Muskelzucken, nervöses Aufschrecken – und die Frage, ob dieser Alptraum Realität ist oder diese Realität der Alptraum. Fallen. Immer wieder Fallen. Aber auch über Schlaf als letzten Rückzugsort vor diesem Alptraum Realität. Fluchten. Immer wieder Fluchten. Temporär. Oder auch dauerhaft, siehe “Death”.

Wie das klingt? Kalt, wie sowjetischer New Wave aus den 80ern. Aus einer Zeit, als die Welt noch unterging. Künstlich, wie Synthesizer eben klingen – oder besser: wie ein Synthesizer eben klingt, schließlich ist es nur einer. Authentizität ist überbewertet, analog sowieso. Kompakt, weil es doch nur ein Duo ist. Auch wenn sich diese Chöre nach mehr anhören. Apropos: Kann man sich auch live anhören und -sehen, etwa auf der Releasetour im Mai, auf der das Duo im Cairo auftreten wird!

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DIE RÖMISCHEN VOTZEN (Venedig/Frankfurt/Offenbach/Düsseldorf)

Regretting Motherhood? Kann passieren. Regretting Votzenhood? Niemals! Die Römischen Votzen sind eine Porno-Rap-Crew aus dem Stadtteil Castello in Venedig. Masken und Kappen sind bei ihnen Tradizione. Sie pissen im Stehen und auch im Sitzen – aber in jedem Fall auf alle Erwartungshaltungen, die man(n) an Rap so haben könnte. Nevermind das ganze Pimmelgehabe – here are die Römischen Votzen.

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15.04.16 KUF (D)

15.04.2016 KUF (D)
@Cairo, Würzburg

Einlass: 20:30Uhr
Beginn: 21:00 Uhr

Organic electronica zwischen Techno, Jazz und House

< "150" align="left"/>KUF

KUF ist organic electronica. Live, wandelbar und voller Energie. Perlendes Piano und diffuse Synthiestimmen, treibendes Schlagzeug und rauschende MPC, kompromissloser Moog und wärmender Kontrabass. Mal grau, mal bunt. Drei junge Künstler auf der Suche nach einem neuen Sound – dabei verwischen sie bewusst Genregrenzen und setzen ihre detailverliebt produzierten Tracks live frei und spielerisch um. KUF findet einen eigenen Weg zwischen Improvisation und Komposition – immer darauf bedacht, einen gemeinsamen, organischen Klang auf der Bühne zu erzeugen. Mit dem Ziel, bei jedem Konzert neue pulsierende Klangwelten zu erschließen, entstehen mitreißende Soundsphären und in Bewegung versetzende Beats, die schwerelose Leichtigkeit mit roher Intensität verbinden. Genau an der Schnittstelle zwischen analogen und digitalen Elementen schafft es KUF, Emotionen in ihrer ehrlichsten und reinsten Form über einen Kanal zu vermitteln: Musik.

Tom Schneider, Piano/Sampler
Valentin Link, Kontrabass/Moog
Hendrik Havekost, Schlagzeug/Electronics

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